Zwei Schwestern im Schwesternverband

Marianne Kinnen und Hildegard Weyres arbeiten beim „Service-Center Bettingen“

 

Hildegard Weyres ist mit dem Schwesternverband groß geworden. Bereits ihre Ausbildung absolvierte sie bei dem Träger für stationäre und ambulante Dienste für Senioren. Sie hat viele Arbeitsbereiche ausprobiert: vom Nachtdienst über Tagespflege bis hin zum ambulanten Pflegedienst in Bettingen. Hier fühlt sie sich nun angekommen, hat nette Kolleg*innen. Darunter auch ihre Schwester Marianne Kinnen, die beim „Service-Center Bettingen“ in der Verwaltung arbeitet.

„Wir sind ein schönes Team von Jung und Alt und kommen gut zusammen klar“, schwärmt Marianne Kinnen, die seit Mai 2016 beim Schwesternverband arbeitet. Zuerst war sie in Bitburg in der Tagespflege angestellt, seit Dezember 2017 arbeitet sie in der Verwaltung des Bettinger Pflegedienstes. Hier hat sie viele Kundenkontakte, auch mit den Bewohner*innen der „Service-Wohnungen“, die vom Schwesternverband vermietet werden. Sie mag ihre Arbeit, findet sie abwechslungsreich: „Es ist ein schönes, facettenreiches und individuelles Arbeiten. Es ist wirklich spannend. Ich habe schon viele interessante Menschen kennengelernt, gerade im Bereich des Service-Wohnens.“ In Rücksprache mit Daniela Willemsen, der Pflegedienst- und Regionalleiterin für ambulante und teilstationäre Angebote beim Schwesternverband in der Eifel, kann sie sich ihre Bürozeiten flexibel einteilen.

Flexible Dienstzeiten sind im Büro natürlich einfacher zu gestalten als in der Pflege, aber auch die Mitarbeiter*innen des Pflegedienstes loben die Berücksichtigung der individuellen Dienstplanwünsche. Chefin Daniela Willemsen hat hier eine lösungsorientierte und gut funktionierende Struktur gefunden, wie sie den Wünschen ihrer Arbeitnehmer nahkommen kann. Ob „Mutti-Touren“ oder auch mal kurzfristige Änderungen – im „Service-Center Bettingen“ ist das kein Problem.

„Bei uns ist eine individuelle Arbeitszeitgestaltung möglich“, sagt Hildegard Weyres aus Rittersdorf. Sie ist die Schwester von Marianne Kinnen und wohnt wie sie in Rittersorf. Seit 1989 arbeitet sie schon beim Schwesternverband, hat bereits ihre Ausbildung zur Altenpflegerin im „Eifelhaus“ in Bitburg absolviert. Unter anderem nach 14 Jahren im Nachtdienst, sechs Jahren in der Tagespflege ist sie Anfang 2020 beim ambulanten Pflegedienst gelandet. Eigentlich durch Zufall, denn zu Beginn der  Coronapandemie wurden die Tagespflegen geschlossen und für die Mitarbeiter*innen wurde eine neue Arbeitsmöglichkeit gesucht. „Ich habe immer gedacht, ich sei ein stationärer Typ. Ich hätte nie geglaubt, dass es mir in der ambulanten Pflege so gut gefällt“, sagt Hildegard Weyres: „Die ambulanten Kunden sind so froh, dass sie zuhause versorgt werden können. Sie sind sehr dankbar und freundlich.“ Die Arbeit macht ihr so viel Freude, dass sie sich sogar nochmal weitergebildet hat und seit September 2021 Praxisanleiterin beim Bettinger Pflegedienst geworden und damit für die Betreuung der Schüler*innen zuständig ist.

Aber die Freude an der Arbeit hat sie – zumindest zum Teil – ebenso dem guten Team und Chefin Daniela Willemsen zu verdanken. „Unsere Pflegedienstleiterin geht auf uns ein und versucht unseren Dienstplanwünschen nachzukommen. Ihr ist es wichtig, dass die Mitarbeiter zufrieden sind. Auch kurzfristige Dienstplanänderungen sind bei Bedarf möglich und es klappt sehr gut“, lobt sie die Zusammenarbeit. Wechseln zurück in den stationären oder teilstationären Bereich will sie auf jeden Fall nicht mehr: „Es ist wirklich sehr harmonisch. Und ich empfinde die ambulante Pflege nicht so anstrengend, wie den stationären Bereich. Vielleicht ist ambulant wirklich was für Ältere.“

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