„Tante Lottchen wird nicht eingeladen“

Kindertheater im „Haus im Glantal“ in Altenglan

 

Die Feiertage stehen vor der Tür: weihnachtliches Dekorieren, Plätzchenbacken, Geschenke besorgen und ein festliches Festtagsmenü planen sind angesagt. Und jedes Jahr wird mit der ganzen Familie gefeiert. So auch bei Familie Gärtner. Doch in diesem Jahr hat sich die Familie mal etwas Anderes überlegt. Ein Fest unter sich. Nur sie vier. Und vor allem: ohne Tante Lottchen.

Das lustige Theaterstück „Tante Lottchen wird nicht eingeladen“, rund um das Weihnachtsfest der Familie Gärtner, wurde im Rahmen des erstmals stattfindenden „Öffentlichen Adventsfensters“ in der Pflegeeinrichtung „Haus im Glantal“ in Altenglan aufgeführt. Fünf junge Schauspieler*innen zwischen sieben und elf Jahren vom Gesangs- und Unterhaltungsverein Bedesbach begeisterten die Bewohner*innen und zahlreiche Besucher*innen von außerhalb mit ihrer schauspielerischen Darbietung.

„Die Idee ein Kindertheater zu gründen kam uns bereits vor elf Jahren. Wir hatten damals rund 20 junge Schauspieler*innen, denen es unheimlich viel Spaß machte, Theaterstücke aufzuführen“, erinnert sich die Leiterin des Kindertheaters, Martina Pinter, die zugleich auch Pflegehilfskraft im „Haus im Glantal“ ist. Es folgten zahlreiche Auftritte in Bedesbach und Umgebung und verschiedene Probewochenenden in Saarbrücken oder Trier. „Unser größtes Highlight war die Inszenierung von „Die unendliche Geschichte“. Das war einfach super“, berichtet Pinter weiter.

Die Idee, ein Kindertheaterstück in der Pflegeeinrichtung aufzuführen, kam ebenfalls von ihr: „Ich freue mich immer sehr, wenn unsere soziale Betreuung bunte Aktionen und Unterhaltungsprogramme für unsere Bewohner*innen plant. Da habe ich einfach vorgeschlagen, dass wir mit unserer Kindertheatergruppe in der Einrichtung auftreten können.“

Nina Jung, Karina Mahler, Jennifer Schuster, Leon Theobald und Leon Zimmer machten beim Theaterstück in der Pflegeeinrichtung mit. Eine Schauspielerin war sogar kurzfristig eingesprungen. „Besonders im Bereich des Kinders- und Jugendtheater muss man mit solchen Überraschungen rechnen“, lacht Martina Pinter und freute sich, so kurzfristig eine Verstärkung gefunden zu haben.,

Das Resümee der Zuschauer war eindeutig: tosender Applaus für die jungen Akteure und die Bewohner*innen freuen sich schon jetzt darauf, wenn die junge Schauspielgruppe im nächsten Jahr – dann auch mit einem selbstgeschriebenen Theaterstück – wieder im „Haus im Glantal“ auftreten. Und auch Betreuerin Martina Pinter freut sich auf den nächsten Auftritt: „Es macht mir sehr viel Freude mit den Kindern zu üben und zu spielen. Ich wünsche mir, dass die Kindertheatergruppe noch lange besteht.“

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