Spendenziel erreicht

Bewohner*innen des „Haus St. Margarethe“ können sich über eine Rikscha freuen

 

Im Sommer letzten Jahres rief das „Haus St. Margarethe“ in Lichtenau-Ulm dazu auf, die Anschaffung einer Rikscha für die Senior*innen der Pflegeeinrichtung zu unterstützen. Um die Bewohner*innen nach den anstrengenden Corona-Wochen im Frühjahr wieder aufzumuntern, hatte Ute Rau, die Einrichtungsleiterin des „Haus St. Margarethe“, bei einem befreundeten Pflegeheim eine Rikscha ausgeliehen. Die Bewohner*innen hatten solch eine Freude bei der Fahrt durch die Straßen des Ortes und der Umgebung, dass Ute Rau sich dachte, ebenso eine Rikscha für das „Haus St. Margarethe“ zu kaufen. Nun lässt die gesetzlich geregelte Finanzierung oftmals nur wenig Spielraum für zusätzliche oder besondere Angebote durch den Träger. Deshalb rief sie zu Spenden für die Einrichtung auf, um die Anschaffung der Rikscha zu ermöglichen. Kurz vor Weihnachten war das Ziel erreicht und Ute Rau konnte zum Weihnachtsfest verkünden, das ganze 18.050 Euro gesammelt werden konnten. Insgesamt wurden 48 Spendeneingänge von Privatpersonen und Firmen verzeichnet.

Einrichtungsleiterin Ute Rau war überwältigt. „Wir haben sogar noch mehr Spenden erhalten als wir für die Rikscha benötigen, sodass wir nun überlegen, ob wir davon nicht noch eine Nestschaukel für Senior*innen anschaffen. Ute Rau bedankt sich im Namen aller nochmals herzlichst bei allen Spender*innen für die Unterstützung. Eigentlich sollte der Dank im Rahmen einer kleinen Feier erfolgen, aber ob und wann dies möglich sein wird, ist ungewiss. Die Bewohner*innen und auch die Mitarbeiter*innen freuen sich riesig und können das Frühjahr kaum erwarten, wenn die Rikscha und vielleicht auch die Nestschaukel genutzt werden können. Ute Rau kündigt an, die Rikscha zeitnah zur Verfügung zu stellen, damit bei den ersten warmen Sonnenstrahlen der Fahrt ins Glück nichts mehr im Wege steht.

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