Neuen Fachdienst-Standort in Saarlouis-Fraulautern eröffnet

80 Klient*innen werden im Landkreis Saarlouis betreut

Ein neues Büro des Fachdienst Selbstbestimmtes Wohnen eröffnete der Schwesternverband in Saarlouis-Fraulautern. Rund 80 Klienten werden von diesem Standort aus im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe im Landkreis Saarlouis betreut.

Jörg Teichert, Vorstandsmitglied des Saarländischen Schwesternverbandes e.V., begrüßte die anwesenden Gäste, darunter Vertreter der Kommunalpolitik wie die Bezirksbürgermeisterin Marion Jost, der Betreuungsbehörde oder des Aufsichtsrates des Schwesternverbandes sowie Mitarbeiter. Er stellte u.a. die verantwortlichen Mitarbeiterinnen vor: Diana Dintinger, als Regionalleiterin sowie Sara Jerusalem, die den Standort Saarlouis künftig koordinieren wird. Carsten Bogenschütz sowie die Bezirksbürgermeisterin Marion Jost sprachen ein Grußwort. Zwei Musiker umrahmten die Reden musikalisch.

Derzeit bieten 12 Mitarbeiter*innen den 80 Klient*innen aus dem Landkreis Saarlouis Unterstützungsleistung zum Selbstbestimmten Wohnen oder Soziotherapie an. Die Hilfen erfolgen meist aufsuchend, also bei den Klienten zuhause. Die Mitarbeiter assistieren zum Beispiel bei Behördengängen, Geldgeschäften oder auch bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Das neue barrierefreie Beratungsbüro kann jedoch auch für Einzel- oder Gruppenaktivitäten genutzt werden.

Den ersten Klienten im Landkreis Saarlouis unterstützte der Fachdienst bereits 2006. Seither ist der Standort stetig gewachsen. Zunächst wurden ausgehend vom Beratungsbüro Merzig die Leistungen erbracht, später zog der Dienst vorrübergehend in die Räumlichkeiten eines Pflegedienstes des Schwesternverbandes nach Schwalbach um. Mit dem Einzug in das ehemalige Pfarrhaus in Fraulautern hat der Fachdienststandort Saarlouis endlich eine feste Heimat gefunden. Des weiteren hat der Schwesternverband im Pfarrhaus Wohnraum für Menschen mit Einschränkungen in Form von sechs Appartements geschaffen.

Der Fachdienst Selbstbestimmtes Wohnen des Schwesternverbandes ist seit 2004 tätig in der ambulanten Eingliederungshilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seit 2008 auch für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen.

 

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