Kreativität kennt kein Alter

Bewohnerin des „Haus in den Auen“ bleibt ihrer Leidenschaft treu

 

Vieles wird mit dem Alter einfach schwerer. Da gibt es nichts Schönzureden. Nicht selten schränken uns die steigenden Jahre auch vor allem bei den Dingen ein, die wir besonders gerne machen. Wenn das Hör- und Sehvermögen abnimmt, unsere motorischen Fähigkeiten schlechter werden, können Bastelarbeiten unsauberer, Zeichnungen unpräziser oder auch zum Beispiel das Instrumentieren unflüssiger werden. Nichtsdestotrotz sollte man sich davon nicht entmutigen lassen, um weiterhin seinen Hobbies, Interessen und Leidenschaften nachzugehen. Denn es kommt dabei in erster Linie überhaupt nicht darauf an, wie gut wir was machen oder wie leicht es uns fällt. Viel wichtiger bei diesen Tätigkeiten ist das gute Gefühl, das wir bei ihnen verspüren. Das bewies uns neulich Ruth Jung, Bewohnerin vom „Haus in den Auen“. Schon immer liebte sie kreative Handarbeiten. Egal ob Basteln, Stricken oder Sticken, Ruth Jung legte für ihr Hobby auch schon so manche Nachschicht ein, wenn sie tagsüber arbeitete und die Zeit dazu fehlte. Umso schöner freut es uns zu hören, dass sie sie nach wie vor diesen Spaß am Werkeln beibehalten konnte, auch wenn sie inzwischen etwas schlechter sieht und hört als früher.

Unser Redaktionsteam war jedenfalls äußerst beeindruckt von den wunderschönen Werken, die uns Mitarbeiterin Beata Nawrot von der Sozialen Betreuung zusendete. Von Einschränkung und Ungenauigkeiten keine Spur.

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