In der „Laurentiushöhe“ wurde Erntedank gefeiert

Apfelsaft, Kürbissuppe und die Geschichte vom Apfelbaum

 

„Erfreue dich Himmel, erfreue dich Erde…“ tönte es laut aus fast 100 Kehlen, als neulich die Erntedank-Andacht in der Eingangshalle der „Laurentiushöhe“ begann – wie immer musikalisch am Klavier begleitet vom ehemaligen Dekanatskantor Ulrich Kreiter, der sich der Einrichtung schon seit Jahren sehr verbunden zeigt.

Und es wurde nicht nur fleißig gesungen und gebetet. Interessiert verfolgten alle Anwesenden der Geschichte, die im Verlauf der Andacht eine traditionelle Predigt ersetzte. In dieser wusste ein Apfelbaum über den Lebensweg seiner Früchte zu berichten. Dabei wurde deutlich, dass es des Zusammenspiels verschiedener Gottesgaben, wie etwa Sonne, Wind und Regen, bedarf, damit ein Apfel überhaupt wachsen und reifen kann. Erzähler Benedikt Heselhaus, Theologe und Psychologe in der „Laurentiushöhe“, stellte in diesem Zusammenhang auch noch in besonderer Weise heraus, wie wichtig es ist, die Schöpfung zu bewahren und dass deshalb alle aufgerufen sind, verantwortungsbewusst mit den Gaben der Schöpfung umzugehen.

Nach der zunächst rein gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Thema „Erntedank“ klang dann das kleine Fest mit einem gemütlichen Beisammensein aus. Dabei ließen sich die Bewohner*innen eine leckere Kürbissuppe und den von der Garten-Arbeitstherapiegruppe frisch gekelterten Apfelsaft schmecken. Dass die Erntedank-Tradition auch nächstes Jahr fortgesetzt werden muss, darüber waren sich am Ende der Feier alle Teilnehmenden und Akteure einig.

 

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