Mit einem Gedicht das Fest eröffnet

3 Jahre „Haus Friedrich Ludwig Jahn“ in Dudweiler

Nach eineinhalb Jahren mit Einschränkungen erlaubten Impfungen und das schöne Wetter eine erste Feier im „Haus Friedrich Ludwig Jahn“ in Dudweiler. Anlass war das dreijährige Bestehen des Hauses im Saarbrücker Stadtteil. Natürlich galten noch Hygieneschutzmaßen und Abstand, aber bei Sonnenschein war das alles auf der Terrasse der Pflegeeinrichtung kein Problem.

Eröffnet wurde die kleine Feier, mit einem Gedicht, das extra zum Jubiläum von einer Bewohnerin (Iris Wagner) verfasst wurde. Manuela Huffer von der Sozialen Betreuung trug dieses vor. Danach wurden die Bewohner*innen geehrt, die von Beginn an im Haus leben. Sie erhielten eine kleine Ehrenurkunde. Ein Ensemblekonzert der Big Band der Polizei des Saarlandes sorgte am Nachmittag bei Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen für gute Stimmung. Sie genossen den Tag sehr, schließlich war dies die erste „richtige“ Feier seit langem.  Am späten Nachmittag gab ein Mitarbeiter des Wohnbereichs 3 noch ein kleines Trommelkonzert und begeisterte mit seinen Rhythmen

Neben all den Programmhighlights wurde natürlich auch „gudd gess“ – wie der Saarländer sagt. Erst Kaffee und Kuchen, dann ging es an die Cocktailbar und am Abend folgten noch Würstchen vom Grill.

Hier das Gedicht von Iris Wagner:

Heute geben sich alle in Freundschaft die Hand,

denn es wird gefeiert beim Schwesternverband.

3 Jahre steht das Haus Friedrich Ludwig Jahn erst oder schon,

ein modernes Zuhause für Senioren ist der Arbeit Lohn.

1 großes Zimmer, großes Bad, oft noch Balkon dabei,

Blumenpflege verdrängt das Alltagseinerlei.

Nach Anjas Kuchen in der Caféteria wir die Woche schmachten,

auch ein Glas Cremant ist nicht zu verachten.

Auch von der Gartenanlage im gemütlichen Stil

halten alle Bewohner sehr viel.

Wird unser Leben auch manchmal zur Qual,

hilft unser tolles Pflegepersonal.

Sie machen einen ganz tollen Job bei Tag und Nacht,

das wird von uns jetzt mit einem extra Applaus bedacht.

Rasant wie Stirling Moss, nicht wie eine Schnecke,

fährt Sabine mit dem Transportbus um die Ecke.

Zu jedem Arzttermin ist sie pünktlich am Ziel,

wir verlangen manchmal von ihr sehr viel.

Ob getrocknete Blumen und andere Reste,

die soziale Betreuung macht aus allem das Beste.

Denkfit, Gymnastik und andere Spiele,

Beispiele dafür gibt es sehr viele.

Für die Pflege, und das ist jetzt neu

sorgt Herr Bangert, unser Sunnyboy.

Frau Burnikel gibt zu allem ihren Segen,

wir hoffen in Zukunft könnte sie für uns noch mehr bewegen.

Über allem hält Frau Leismann ihre Hand,

das ist auch der höchsten Instanz bekannt.

Auch das supertolle Essen wollen wir hier nicht vergessen.

Das ist jedoch sarkastisch gemeint,

nicht jeder ist der Küche Freund.

Hoffentlich treffen wir uns noch auf vielen Festen

und sagen „Prost“ zu allen Gästen.

 

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