Mit einer großangelegten und realitätsnahen Übung hat das „Haus Luzia“ des Schwesternverbandes die Prozessabläufe für den Ernstfall erfolgreich erprobt. Rund 50 Einsatzkräfte der Verbandsgemeinde Wittlich Land, darunter Einheiten der Feuerwehren Manderscheid, Bettenfeld, Meerfeld, Laufeld, Wallscheid sowie des Malteser Hilfsdienstes, nahmen an dem umfassenden Training teil. Ziel war es, die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Hilfsdiensten und der Einrichtung unter realistischen Bedingungen zu festigen.
Die Großübung umfasste gleich zwei anspruchsvolle Szenarien an einem Tag: eine umfassende Evakuierung und eine Brandbekämpfung. Der Vormittag stand im Zeichen einer geplanten Evakuierung. Das Szenario: ein Bombenfund im 300-Meter-Umkreis der Einrichtung. Unter der Koordination des Malteser Hilfsdienstes wurden alle anwesenden Bewohner*innen, die das Ereignis sehnsüchtig erwarteten, sicher in die nahegelegene Turnhalle der Realschule Plus gebracht. Dort wurden sie durch Mitarbeiter*innen der Malteser sowie des Frühdienstes aus Pflege, Betreuung und Service des „Hauses Luzia” bestens versorgt.
Am Mittag wurde das zweite Szenario eingeleitet: ein angenommener Brand im Technikraum. Zahlreiche Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen stellten sich als Statisten zur Verfügung, um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten. Das „Haus Luzia” wurde dafür mit künstlichem Nebel „eingeräuchert“, was die Sichtverhältnisse stark erschwerte. Die Feuerwehr kämpfte sich mit Atemschutzausrüstung in den Wohnbereich vor. Zudem mussten angrenzende Mieter*innen aus den Mietwohnungen mittels einer Drehleiter gerettet werden, während die „Verletzten“ vor der Tür von Sanitäter*innen in Empfang genommen und versorgt wurden. Nachdem der künstliche Nebel verzogen und die Einrichtung gründlich durchgelüftet war, konnten am Nachmittag alle Bewohner*innen wohlbehalten in ihre Zimmer zurückkehren.
Das „Haus Luzia” dankt allen beteiligten Mitarbeiter*innen, Angehörigen und Ehrenamtlichen, die diese wichtige Übung mit ihrem Engagement unterstützt haben. Ein besonderer Dank geht natürlich an die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Malteser Hilfsdienstes! Gut zu wissen, dass gut ausgebildete Rettungskräfte im Notfall blitzschnell vor Ort sind!

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