Die Poesie der Luft

Vor dem „Haus Göttschied“ wurde gesungen

 

Seit Monaten müssen die gemeinsamen Singstunden wegen der Corona-Pandemie und der Ansteckungsgefahr durch Aerosole in Pflegeeinrichtungen ausfallen. Viele Künstler kamen in den vergangenen Monaten und haben mit Open Air-Konzerten die Bewohner*innen erfreut.

Die Soziale Betreuung im „Haus Göttschied“ hatte nun eine tolle Idee: Warum geben wir nicht ein eigenen Open-Air-Konzert? So fand Anfang September – natürlich unter Einhaltung der Hygienerichtlinien – ein spontanes, selbstgestaltetes Konzert im Hof statt. Mit Abstand, auf Stühlen sitzend und mit Singmappen ausgestattet hatten sich fünf Bewohner*innen vor der Pflegeeinrichtung positioniert. Mit Begleitung eines Akkordeons, gespielt von Silvia Schwickert von der sozialen Betreuung, sangen die Senioren, mit Unterstützung einiger Mitarbeiter*innen für die Bewohner*innen folgende Lieder: „Gute Freunde, kann niemand trennen“, „Wenn alle Brünnlein fließen“, „Du, Du liegst mir am Herzen“, „Auf einem Baum ein Kuckuck“, „Auf schönstem Wiesengrunde“ und „Rote Lippen soll man küssen“. Zum Schluss gab es noch den gewünschten „Reimanns Karl“. Die Mitbewohner*innen, die an den offenen Zimmerfenstern und Wintergartenfenstern verteilt standen, strahlten glücklich und bedankten sich mit großem Applaus. Sie jubelten den Sänger*innen laut zu und zeigten, wie sehr doch diese Überraschung gelungen war.

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