Der Gestalt gewordene Traum von Liebe und Glück

Bewohnerin der „Laurentiushöhe“ baut eine ganz spezielle Garten-Stele

Die aktuelle Bedrohung durch das Corona-Virus hat wohl alle Menschen vermehrt und verstärkt dazu angeregt, über den Sinn des Lebens nachzudenken. Und auch die Bewohner*innen der „Laurentiushöhe“ haben dies getan – und tun es noch. So zum Beispiel auch Melanie Cavalic von der Wohngruppe C2. Sie hat ihre Gedanken sogar noch zusätzlich im wahrsten Sinne des Wortes Gestalt werden lassen und zwar in der Kreativgruppe, in der sie werktags tagsüber arbeitet.

Sie hatte sich gefragt: Was heißt für mich Glück und dies beantwortet mit „Liebe“. Dabei hatte sie insbesondere an ihren Freund und an ihre Kinder gedacht. Im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Kreativgruppe hatte sie zufällig eine Garten-Stele in einem Katalog entdeckt, die ein Herz aus Holz an ihrer Spitze hatte, auf dem das Wort „Glück“ stand. Das alles zusammen brachte sie auf die Idee, ihren Traum von Liebe und Glück in einer solchen, von ihr selber gebauten Stele plastisch darzustellen. Die Stele sollte neben dem Herz aus Holz noch aus vier weiteren Holzstücken bestehen, beschriftet mit den Worten „Geborgenheit“, „Freiheit“, „Sehnsucht“ und „Lebensfreude“. Denn sie hatte sich im Vorfeld überlegt, dass diese vier Begriffe für sie konkret das „Glück“ ausmachen. Und so schliff sie die Holzstücke und malte sie an. Dann bog sie Draht für das obere Ende der Stele und befestigte das Herz und die Holzstücke auf dem Draht – jeweils getrennt durch Holzperlen.

Die fertige Stele steht jetzt im Zimmer von Melanie und macht sie froh, weil sie sie stets daran erinnert, dass das Leben lebenswert ist, weil es – Corona zum Trotz bzw. trotz Corona – Liebe und Glück auf Erden gibt.

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