Das Sprungbrett in die Pflege

Ausbildung zur Pflegeassistenz im Saarland

 

Ohne sie geht es nicht. Die Rede ist von den Pflegeassistent*innen (im Saarland) und Pflegehelfer*innen, die täglich sowohl den Pflegebedürftigen als auch den Fachkräften als unverzichtbare Unterstützung zur Seite stehen. Die Berufsgruppe der Pflegeassistenz wird dahingehend ausgebildet, pflegebedürftigen Menschen aller Altersstufen das größtmögliche Maß an Fürsorge entgegenzubringen. Dazu gehören Routineaufgaben wie beispielsweise das An- und Auskleiden der Leute, Hilfestellung beim Zähneputzen und Waschen oder auch das Anreichen des Essens. Darüber hinaus besteht deren Aufgabe auch darin, Freizeitprogramme zu gestalten sowie das Animieren und Motivieren der Menschen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein selbstständiges und aktives Leben zu führen. Um die 23-monatige Ausbildung zur Pflegeassistenz anzugehen, ist das Interesse für die Arbeit mit Menschen auf den Gebieten der Pflege und Medizin Voraussetzung, ein Hauptschulabschluss und vier Wochen Praktikum in einer Pflegeeinrichtung.

Besonders freuen können sich die Pflegeassistent*innen im Saarland, denn hier greift ab dem kommenden Schuljahr die Reglung, mit erfolgreichem Abschluss der Pflegeassistenzausbildung in das zweite Ausbildungsjahr der Ausbildung zum Pflegefachmann/ Pflegefachfrau einzusteigen. Diejenigen, die die frühere einjährige Ausbildung zum/zur Pflegehelfer*in haben, dürfen ebenso den Fachmann/die Fachfrau obendrauf setzen, müssen allerdings die drei Jahre lang dauernde Ausbildung beginnen.

Für welche Laufbahn sich der/die Einzelne sich entscheidet, kann natürlich jeder selbst entscheiden.  Tatsache ist, dass beim Schwesternverband eine sofortige Übernahme nach der Ausbildung sicher ist. Die Türen zu Fort- und Weiterbildungen und anderen Aufstiegschancen stehen hier offen.

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