Das Leitungsteam des „Haus Taubergießen“ steht fest

Pflegeeinrichtung in Kappel-Grafenhausen wird im Frühjahr 2021 eröffnen

 

Die Bauarbeiten der neuen Pflegeeinrichtung in Kappel-Grafenhausen schreiten voran. Im Frühjahr  soll das „Haus Taubergießen“ seinen Betrieb aufnehmen. Auch die Vorbereitungen zur Eröffnung der Einrichtung beginnen. Ein großer Meilenstein ist gesetzt: die Einrichtungsleitung steht fest: Klaus-Peter Penno wird künftig für das „Haus Taubergießen“ verantwortlich sein. Die Stellvertretung sowie die Pflegedienstleitung übernimmt Kerstin Guckelberger.

Im Jahr 2017 kam Klaus-Peter Penno, der momentan noch das „Haus Dietrich Bonhoeffer“ in Endingen leitet, zum Schwesternverband, dem Träger der neuen Pflegeeinrichtung in Kappel-Grafenhausen. Damals übernahm er die Leitung einer Einrichtung in Ihringen, wechselte dann aber im Sommer 2019 nach Endingen, als dort das neue Haus eröffnete. „Ich fand es bemerkenswert, dass der Schwesternverband sich nicht davor scheut, kleine Einrichtungen zu bauen und war positiv überrascht, mit welch hohem Maß an Professionalität hier gearbeitet wird.“ Leitungserfahrung bringt Klaus-Peter Penno mit, etwa als Geschäftsführer eines privaten Pflegedienstes sowie einer Sozialstation sowie aus der Leitungsebene von privaten wie auch gemeinnützigen stationären Pflegeeinrichtungen. Fast 30 Jahre lang arbeitet er schon in der Branche, hat zu Beginn der 90er Jahre zwei Examen in der Kranken- und in der Altenpflege absolviert. Die benötigten Fort- und Weiterbildungen folgten schnell, denn „das Leitungsgen ist sozusagen in mir verankert und bekam ich in die Wiege gelegt“, scherzt der 55-Jährige. Bereits sein Vater habe in verschiedenen leitenden Positionen gearbeitet.

Sein Ziel für das neue Haus ist Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, für Bewohner*innen und Kolleg*innen. Der Einrichtungsleiter sagt bewusst Kolleg*innen, denn auch wenn er der Verantwortliche sei und die Konsequenzen trage, so begegne er jedem auf Augenhöhe, egal ob Reinigungskraft oder Wohnbereichsleitung. Das sei ihm wichtig, denn den höchsten Grad an Zufriedenheit der Kolleg*innen zu erreichen, „das ist das, was mich selbst führt und leitet.“ Der Mensch stehe bei ihm im Vordergrund: „Es gilt, die Sehnsüchte, Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner*innen zu erfassen und zu erfüllen oder die vorhandenen Defizite auszugleichen – das sehe ich als unsere Aufgabe“, erklärt Klaus-Peter Penno. Weiter ist ihm wichtig, die Angehörigen ganz transparent von Anfang an in den Pflegeprozess mit einzubinden. Ein gutes Maß an ehrenamtlichem Engagement erhofft er sich ebenfalls für Kappel-Grafenhausen. „Meine Erfahrung zeigt, dass prägende Situationen und Erlebnisse für die Senior*innen nur durch Ehrenamtliche zu leisten sind und das wünsche ich mir auch für das neue Haus.“

Genauso sieht das Kerstin Guckelberger, die derzeit noch im Diakonissenhaus in Nonnenweier, das auch zum Schwesternverband gehört, eingearbeitet wird. „Die Pflegeeinrichtung soll gut in die Gemeinde eingebettet sein, das Haus soll leben“, sagt die 50-Jährige, die ebenfalls seit rund 30 Jahren in der Pflege arbeitet. Sie ist im März 2020 zum Schwesternverband gekommen und hat den künftigen Leitungskollegen Klaus-Peter Penno in Endingen bereits kennengelernt. Schon als Jugendliche habe sie gelegentliche Ferienjobs in Pflegeeinrichtungen übernommen und durch die Pflege ihrer Mutter lag es nahe, dass sie einen Beruf in der Pflege erlernt. Auch war das fachliche Interesse früh da, sodass über die Jahre Fort- und Weiterbildungen folgten. Die Leitungsfunktion ist Kerstin Guckelberger auch nicht fremd, sie sei bereits routiniert, habe einen ambulanten Pflegedienst geleitet und Erfahrung im Aufbau einer neuen Einrichtung. Sie sieht wie ihr Kollege im neuen „Haus Taubergießen“ die Bewohner*innen im Mittelpunkt und freut sich auf ein kollegiales Miteinander.

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