Behelfsmaskenproduktion in vollem Gange

Laurentiushöhe erreicht eine Welle der Solidarität

Bereits mehr als 20 ehrenamtliche Helfer*innen, einige Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen der „Laurentiushöhe“ sowie der „Dezentralen Heimversorgung Merzig“ haben sich dazu bereit erklärt, über 2000 Mund-und-Nasen-Masken zu nähen. Außerdem erfuhr die Einrichtung bei der Produktion eine großartige Unterstützung: das „Modehaus Hoff“ in Losheim gab 20 Prozent Rabatt auf Stoff und Gummizüge, die zur Herstellung gebraucht werden. „Globus“ in Losheim stellte kostenlos alle weitere benötigte Nähutensilien wie Garn, Gummibänder, Nadeln usw. zur Verfügung.

Um sich bei den Ehrenamtlichen zu bedanken, erhält jede/r Helfer/in eine Kleinigkeit aus der Osterproduktion der Bewohner*innen der „Laurentiuhöhe“.

„Wir wollen uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken“, sagt Michael Berg, der Einrichtungsleiter der „Laurentiushöhe“. „Ich habe noch nie eine solche selbstlose Hilfsbereitschaft erlebt“, berichtet er weiter. Diese Hilfsbereitschaft habe dem Team nochmals einen Motivationsschub gegeben, weil durch solche Aktionen die tägliche Arbeit mehr Wertschätzung erfährt und das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt wird.

Nähere Information: Stoffmasken sind, ebenso wenig wie der zertifizierte Mund-Nasen-Schutz, dazu geeignet, Viren abzuhalten. Jedoch verhindern sie, zumindest teilweise, dass Tröpfchen beim Husten, Niesen oder Sprechen ungehindert verstreut werden. Sie dienen also hauptsächlich dem Fremdschutz. Sobald ein begründeter Verdachtsfall in einer Einrichtung besteht, muss die Versorgung mit Atemschutzmasken (FFP2 Masken) erfolgen. Diese dienen dem Eigenschutz.

Damit die wichtigen Ressourcen der zertifizierten Mundschutze gespart werden, die bei anderen Infektionen verwendet werden müssen, behelfen sich die Einrichtungen nun mit Mund-und-Nasen-Masken aus kochbarer Baumwolle. Diese liegen eng am Mund an und können nach einer Wäsche bei 90 Grad wiederverwendet werden.

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