Bereits lange im Vorfeld hatten Sozialpädagogin Melanie Krall-Schwirz und ihre Kolleg*innen gemeinsam mit dem Koordinator-Catering des Schwesternverbands, Andreas Hank, ein besonderes kulinarisches Erlebnis für gehandicapte Bewohner*innen des „Haus Hubwald“ geplant. Entstanden ist ein exklusives Mehrgänge-Menü.
Für dieses Ereignis verwandelte sich der ehemaligen Speisesaal in einen liebevoll dekorierten Raum, der den Charakter eines kleinen Restaurants ausstrahlte. Mit viel Herzblut und Blick fürs Detail wurde eine Atmosphäre geschaffen, in der sich die Bewohner*innen rundum wohlfühlen und den Mittag genießen konnten. Zu Beginn wurden die Gäste mit einem Begrüßungscocktail empfangen, der den festlichen Rahmen unterstrich. Es folgte ein kleiner Gruß aus der Küche: eine süße Lebermousse, fein abgerundet durch eine fruchtige Erdbeernote und einem Hauch von knuspriger Mandel. Dieser Auftakt bereitete auf die folgenden Gänge vor und bot einen ersten Eindruck des mit großer Sorgfalt zusammengestellten Menüs.
Die Vorspeise bot einen luftigen Rucola-Salatschaum in aromatischem Waldbeerdressing, begleitet von zart angerichtetem Rote-Beete-Carpaccio in Schaumform sowie einer Räucherforelle-Espuma mit Sahne-Meerrettich, serviert an einer kleinen, wohlig wärmenden Maronen-Wintersuppe. Die Kombination aus frischen, erdigen und zugleich milden Aromen bot den Bewohner*innen eine harmonische Geschmackspalette, die sowohl anregend als auch angenehm vertraut wirkte.

Der Hauptgang setzte dieses geschmackliche Erlebnis eindrucksvoll fort. Gereicht wurden geschmorte Schweinebäckchen auf cremigem Rosmarinstampf, begleitet von glasierten Möhren an einer feinen Rotweinsauce sowie einem leichten Hummus. Als weitere Komponente wurde ein feines Lachsmousse auf türkischem Safranschaum serviert, komponiert mit einem zarten Spinatstampf. Diese Vielfalt verlieh dem Menü einen festlichen Charakter, der die besondere Bedeutung des Mittags eindrucksvoll unterstrich. Alle Speisen wurden in passierter und in Form gebrachter Konsistenz oder aber Espumas dargereicht, sodass alle auch die Bewohner*innen mit Einschränkungen die Gerichte sicher, angenehm und dennoch optisch ansprechend genießen konnten. Jede einzelne Komponente wurde mit großer Sorgfalt so verarbeitet, dass der Geschmack vollständig erhalten blieb und die Präsentation einem klassischen Menü in nichts nachstand.

Abgerundet wurde das festliche Essen durch ein raffiniertes Dessert-Trio: ein feiner Schaum von warmem Apfelstrudel auf einem zarten Vanillespiegel, beschwipste Kirschen in cremigem Joghurt sowie ein warmer Schokoladenkuchen mit Glühwein-Schaum. Auch diese Nachspeisen wurden in passierter Form oder als luftiger Espuma angeboten und sorgten für einen süßen Abschluss, der den besonderen Mittag harmonisch vollendete.

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