Alte Liebe rostet nicht

Über Umwege zur Ausbildung zum Pflegefachmann

 

Bereits zu Schulzeiten absolvierte Jonas Faßbender ein Praktikum im „Haus St. Barbara“ in Rehlingen-Siersburg, Ortsteil Fremersdorf. Obwohl es ihm dort so gut gefallen hatte, entschloss er sich nach seinem Schulabschluss eine Lehre in einer Heizungsbaufirma zu beginnen. Aber irgendetwas passte dort nicht. Der Azubi fühlte sich auf dem Bau nicht wohl und fand sich in diesem Arbeitsumfeld nicht zurecht. Nachdem er diese Ausbildung abbrach, musste schnell eine Alternative her. Da er durch sein Praktikum in der Einrichtung in Fremersdorf bereits am Pflegeberuf interessiert war, fasste er den Entschluss, eine Ausbildung zum Pflegehelfer zu absolvieren. Den Platz dafür fand er durch die Vermittlung des Arbeitsamtes bei einem anderen Träger. Doch alte Liebe rostet nicht und so machte er sein Außenpraktikum innerhalb der Ausbildung erneut im „Haus St. Barbara“. Auch dieses Mal war er sehr begeistert von dem familiären und herzlichen Umgang im Team und der Arbeit mit den Bewohner*innen: „Das Schönste sind die lächelnden Gesichter, wenn man die Bewohner*innen gepflegt hat und ihnen bei der Tagesstruktur hilft.“
All die positiven Erfahrungen, die Jonas Faßbender innerhalb seiner Praktika in der Einrichtung sammeln konnte, bewegten ihn dazu, die Ausbildung zum Pflegefachmann anzuschließen und zwar im „Haus St. Barbara“. Seit Oktober 2020 verstärkt der 20-Jährige nun in der Einrichtung das Team und bereut es nicht, ein Praktikum dort gemacht zu haben: „Im Praktikum habe ich damals gemerkt, dass das Arbeiten in der Pflege mein Traumjob ist.“

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