267 Jahre in „Häuser im Eichenwäldchen“

Das wohl dienst-älteste Team im Schwesternverband stellt sich vor

 

In den „Häusern im Eichenwäldchen“ in Ottweiler gibt es eine Abteilung, deren Mitarbeiter*innen eine Betriebszugehörigkeit von genau 267 Jahren vorweisen können. Über ein viertel Jahrtausend. Wow! Es ist die Abteilung der Tagesförderung, die aus insgesamt zehn Mitarbeiter*innen besteht. Acht davon sind über 20 oder 30 Jahre in der Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung tätig. (Ganz genau sind es 37, 37, 34,33, 28, 28, 26 und 24 Jahre.) Zwei der Kolleg*innen sind relativ neu und erst seit 16 und vier Jahren im Team.

Was sie Tag für Tag antreibt und dazu bewog, so lange bei ein und demselben Arbeitgeber zu bleiben? Eine einstimmige Antwort: die Bewohner*innen und die Kolleg*innen, denn die seien wie eine Familie, in der man sich wohlfühlt. Für ihren Arbeitgeber den Schwesternverband hatten die Mitarbeiter*innen natürlich auch noch Worte des Lobes übrig. Die flexiblen Arbeitszeiten etwa, dass man Familie und Beruf so gut vereinbaren kann und der Schwesternverband, beziehungsweise die „Häuser im Eichenwäldchen“, hier vieles möglich macht, war das meistgenannte Argument.

Doch „leider“ verringert sich die Dienstjahreszahl des Teams aktuell. Denn zwei Kolleg*innen haben die „Häuser im Eichenwäldchen“ verlassen und sind in die neue Einrichtung in Heiligenwald gewechselt. Sie wollen „ihre“ Bewohner*innen in die neue, moderne Einrichtung begleiten, die im Zuge der Dezentralisierung entstanden ist. So blicken sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Umzug in das „Wohnen an den Kastanien“. Aber sicher ist: niemals geht man so ganz und so werden die Kolleg*innen mit Sicherheit des Öfteren zu Besuch im Eichenwäldchen sein. Und vielleicht bringen sie auch den ein oder die andere Bewohner*in mit. Das Team der Tagesförderung wird sich darüber sicherlich freuen.

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