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08.12.2014

„Wohngruppen Unterer Markt“ bezogen

Schwesternverband jetzt auch in Neunkirchen tätig


Vier Wohngruppen mit insgesamt 26 Plätzen wurden diese Tage am Unteren Markt in Neunkirchen bezogen. Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen leben ab sofort hier. Für den Schwesternverband wurde das ehemalige Gewerbeobjekt am Unteren Markt 3, vielen noch wohlbekannt als City-Polster, vollständig umgebaut.

Die Lage der Wohngruppen sei ideal, denn eine gute Infrastruktur, die mit der benachbarten Fußgängerzone der Innenstadt gegeben ist, ist für die dort lebenden Menschen sehr wichtig, wie Susanne Fasel vom Schwesternverband berichtet: „Mittendrin statt fern ab!“
Jeder Bewohner lebt in einem Einzelzimmer, die sich in kleinen Wohngemeinschaften zusammenschließen. Es gibt gemeinsame Aufenthaltsbereiche und eine gemütliche Küche. Im Erdgeschoss des Gebäudes entstehen große Arbeitstherapiebereiche sowie ein Club- und Verkaufsbereich, in dem die Produkte aus den Werkstätten des Schwesternverbandes bald angeboten werden sollen.
Momentan leben bereits 19 Personen im neuen stationären Wohnangebot der Eingliederungshilfe. Diese sind aus der Komplexeinrichtung „Häuser im Eichenwäldchen“ in Ottweiler nach Neunkirchen umgezogen. Die Wohngruppen sind in ihrer Betreuungsintensität abgestuft, um den Klienten, die (noch) nicht einer externen Beschäftigung bzw. einem selbstständigen Wohnen nachgehen können, ein bedarfsgerechtes Angebot zu machen. Ziel ist generell die Schaffung größtmöglicher Selbstständigkeit des Einzelnen unter Berücksichtigung seiner individuellen Situation.

Die „Wohngruppen Unterer Markt“ sind ein Schritt der Teildezentralisierung der „Häuser im Eichenwäldchen“, die in den nächsten Jahren nach und nach, unterstützt von Aktion Mensch, erfolgt. Ein weiteres Angebot für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung ist derzeit für die Sämannstraße in Neunkirchen in Planung.