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20.03.2018

Schwesternverband übernimmt Einrichtung in Creglingen

Neubau mit 45 Einzelzimmern geplant


Der Schwesternverband übernimmt den Betrieb des Emma-Weizsäcker-Hauses vom Evangelischen Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V.. Da das Gebäude nicht den Anforderungen der Landesheimbauverordnung entspricht, plant der Schwesternverband einen Neubau, der im Herbst 2019 bezogen werden soll.
Das Diak übergibt den Betrieb der bestehenden Einrichtung im kreiseigenen Gebäude zum 30.06.2018. Der Betrieb wird ab diesem Zeitpunkt unverändert vom Schwesternverband Pflege und Assistenz gGmbH weitergeführt.
Mit seinen 38 Wohnplätzen ist das Emma-Weizsäcker-Haus ein familiäres Haus mit sehr persönlichen, individuellen Strukturen. Das ehemalige Krankenhaus wurde 2004 für drei Millionen Euro zur Senioreneinrichtung umgebaut. Das Haus wird von der Creglinger Bevölkerung sehr gut angenommen. Mit dem Inkrafttreten der Landesheimbauverordnung zum 01.09.2019 entspricht das ehemalige
Krankenhaus nicht mehr den zukünftigen Anforderungen. Alle Anpassungsmöglichkeiten für den Erhalt des Hauses, wurden vom Diak intensiv geprüft und aufgrund von baulichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten
verworfen. „Deshalb freuen wir uns sehr mit allen Bewohnerinnen, Bewohnern und den Mitarbeitenden, dass mit dem Schwesternverband eine gute Lösung gefunden wurde, die den Menschen vor Ort Sicherheit gibt“, so Margarete Greiner, Geschäftsführerin der Diak-Altenhilfe. Das Diak engagiert sich weiterhin mit zwei Einrichtungen in Weikersheim und in Lauda-Königshofen für Seniorendes Main-Tauber-Kreises.

Für den Schwesternverband, der in der Region schon seit den 1970er Jahren aktiv ist und aktuell vier Einrichtungen betreibt, ist das Engagement eine gute Ergänzung der bisherigen Aktivitäten. „Wir verfolgen das Ziel, bedarfsgerechte und wohnortnahe Pflegeangebote für alte Menschen zu realisieren,“ beschreibt Geschäftsführer Thomas Dane die Strategie des Schwesternverbandes. „Creglingen braucht aufgrund seiner Größe und Lage eine eigene Einrichtung, damit die Menschen im Alter nicht ihre Heimat verlassen müssen.“ Daher engagiere sich der gemeinnützige Träger hier sehr gerne. Und Thomas Dane betont: „Wir arbeiten mit dem Diakoniewerk in Schwäbisch Hall sehr gut und vertrauensvoll zusammen, damit der Übergang reibungslos klappt. Auch die Gemeinde unterstützt uns bei der Planung des neuen Hauses in bemerkenswerter Weise.“
Die neue Einrichtung wird in einem Wohngebiet über dem Südufer der Tauber entstehen. Die Firma Glöckle Bau aus Schweinfurt wird das Objekt errichten und an den Schwesternverband vermieten.
Das neue Haus wird über 45 Einzelzimmer in drei Wohngruppen verfügen. Außerdem sind im Gebäude noch 25 Service-Wohnungen für Senioren geplant.