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13.11.2014

Neue Einrichtung im Saarland in Planung

86 Pflegeplätze und acht Wohnungen für Senioren in Otzenhausen


In Nonnweiler-Otzenhausen entsteht ein neues Versorgungszentrum für ältere Menschen. In einem Neubau an der Hochwaldstraße werden 86 vollstationäre Pflegeplätze und acht Service-Wohnungen gebaut. Das Projekt ist ein gemeinsames Unternehmen des eingesessenen Betreibers der Otzenhausener Pflegeeinrichtung „Haus Hubertus“, Jürgen Horras, und des gemeinnützigen Trägers Saarländischer Schwesternverband e.V. in Ottweiler. Der Baubeginn ist für 2015 geplant. Insgesamt sollen rund 8 Mio. € investiert werden.

In der Gemeinde Nonnweiler besteht ein zusätzlicher Bedarf an Pflegeplätzen für Senioren, der aufgrund des demographischen Wandels in den nächsten Jahren ansteigen wird. Vor diesem Hintergrund hatte sich Jürgen Horras als Betreiber des „Haus St. Hubertus“ in Otzenhausen, das insbesondere auf die Betreuung von chronisch suchtmittelabhängigen Menschen spezialisiert ist, vor zwei Jahren entschlossen, eine Einrichtung für pflegebedürftige Senioren zu planen. Im Schwesternverband fand er einen Kooperationspartner mit langjähriger Erfahrung. Das Projekt wird nun als „Joint Venture“ in gemeinsamen Gesellschaften des gemeinnützigen Trägers und des Privat-Unternehmers umgesetzt.

„Mir war es wichtig, einen Partner zu finden, der das neue Haus auch über mein persönliches Berufsleben hinaus dauerhaft betreiben kannn“, sagt Jürgen Horras zur Kooperation. „Der Schwesternverband ist seit über 50 Jahren im Saarland aktiv und damit der ideale Partner für das Projekt.“ Thomas Dane, Vorstandsvorsitzender des Schwesternverbandes ergänzt: „Das Vorhaben passt ideal zu unserer Strategie. Wir entwickeln Versorgungslösungen für ältere Menschen in ländlichen Regionen. Die Zusammenarbeit mit einem in der Gemeinde verwurzelten Unternehmer ist für uns ein Glücksfall.“

Die Einrichtung, die vom Architekturbüro Armin Lauck aus Schmelz geplant wird, wird mit ihrer Eröffnung im Sommer 2016 höchste Standards in der Region setzen. Denn es werden ausschließlich Einzelzimmer mit eigenem Bad angeboten. In einem alltagsorientierten Konzept wird eine Vielzahl von Beschäftigungsangeboten in den Wohngruppen realisiert werden.

In den acht geplanten barrierefreien Wohnungen können Mieter Betreuungs- und Serviceleistungen individuell nach Bedarf buchen.