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07.10.2011

20 Jahre Engagement in Sachsen-Anhalt

Festhalten am Plan für den Schillerplatz


Seit 20 Jahren engagiert sich der Schwesternverband in Sachsen-Anhalt. Zu diesem Zeitpunkt übernahm der Träger zwei Einrichtungen in Roßlau vom damaliugen Landkreis.

Mit einer kleinen Feierstunde wurde am 6. Oktober im "Haus Elbe-Fläming" der Übernahme und der seit dem geleisteten Arbeit gedacht. Der damalige Vorstandsvorsitzende und heutiges Aufsichtsratsmitglied Paul Dörr erinnerte in seiner Rede an die einzelnen Schritte, die notwendig waren, um die "Feierabendheime" aus DDR-Tagen in eine sichere Zukunft zu führen. Der Verband hat in den vergangenen Jahren die Einrichtung mit 194 Pflegeplätzen umfassend saniert und erweitert.

Der Vorstandsvorsitzende Thomas Dane richtete den Blick im Anschluss auf das "Haus Waldstraße", ein Plattenbau aus den letzten Monaten der DDR, der aufgrund der Bausubstanz und der mittlerweile geltenden Verordnungen nicht mehr dauerhaft zu betreiben ist. Dane betonte, dass der Verband weiter das Ziel hat, auf das innerstädtische Gelände am Schillerplatz zu bauen, um die Senioren in die Innenstadt zu bringen und auch Kaufkraft von Besuchern dort zu binden. Außerdem kündigte Dane an, dass der Verband eine weitere kleine Einrichtung in Roßlau bauen will, um insgesamt die in der Waldstraße vorhandenen 105 Plätze alle zu ersetzen.

Oberbürgermeister Klemens Koschig unterstützte das Vorhaben ausdrücklich und forderte den Stadtrat auf, das Bebauungsplanverfahren für den Schillerplatz auf den Weg zu bringen, in dessen Rahmen der notwendige Ausgleich der Interessen des Schwesternverbandes und der Anwohner erfolgen könne.