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Banjamin Meurer - Nach der Schule endlich in die Praxis

Benjamin Meurer arbeitete in seinem BFD im "Haus Hubwald" in der Haustechnik

Benjamin Meurer ist einer von sechs „Bufdis“ die derzeit beim Schwesternverband angestellt sind. Er ist seit August 2011 im „Haus Hubwald“ in Eppelborn in der Haustechnik tätig. „Ich wusste nicht was ich nach der Schule für einen Weg einschlagen sollte und habe mich deshalb für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden. Nach der ganzen Theorie wollte ich endlich etwas Praktisches machen und  was für den Alltag lernen,“ so begründet der Abiturient seine Entscheidung.

Der Arbeitstag von Benjamin Meurer beginnt um 8:30 Uhr, dann startet er seinen Rundgang durchs Haus. In jedem Wohnbereich nimmt er Reperaturwünsche entgegen. Diese bespricht er anschließend im Büro mit Hans Schwalm und Peter Mohr. Zusammen wird ein Tagesplan erstellt. Bis 17 Uhr begleitet er die beiden Haustechniker tagtäglich bei der Arbeit und kann technische und handwerkliche Abläufe kennenlernen. Kleinere Aufgaben, wie Fußleisten anbringen oder Luftfilter reinigen, darf er auch selbst übernehmen. Der 19-Jährige ist zufrieden mit seiner Arbeit und hat Spaß dabei: „Es gefällt mir sehr gut, weil ich sehr viel Handwerkliches lerne, was ich auch zuhause umsetzen kann.“ Als „eher nervig“ empfindet er die fünf theoretischen Pflichtseminare, die er im Rahmen seines Bundesfreiwilligendienstes beim Paritätischen Wohlfahrtsverband ableisten muss. Dem Zivildienst trauert er auch etwas hinterher, schließlich hat man dort um einiges mehr verdient als im Bundesfreiwilligendienst. Das weiß er von seinem Bruder Johannes, der als „Zivi“ ebenso im „Haus Hubwald“ tätig war: „Ich verdiene 375 Euro, die ‚Zivis‘ haben früher mehr bekommen.“ Das ist ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. „Ich werde meinen Dienst trotzdem bis Ende Juli 2012 weiter machen, weil es mir Spaß macht und ich einfach sehr viel lerne.“

Auch der Chef der Haustechnik ist „mehr als zufrieden“ mit seinem „Bufdi“ aus Eiweiler: „Ich bin seit über 20 Jahre hier im Haus tätig und habe schon einige Zivis kennengelernt, aber vor dem Engagement von Benjamin zieh ich den Hut – einfach toll.“