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25.01.2012

Riechen, Fühlen, Rollbrettfahren

Heilerziehungspflegeschüler präsentierten ihr Berufsfeld in der Akademie des Schwesternverbandes



Mit verbundenen Augen ein Essen erkennen, Gegenstände ertasten, mit dem Rollstuhl eine Toilette aufsuchen oder die eigene Geschicklichkeit auf dem Rollbrett testen: das war nur ein Teil der Angebote, mit denen die Heilerziehungspflege-Schüler der Akademie des Schwesternverbandes in Ottweiler am Mittwoch ihre Ausbildung und ihr zukünftiges Arbeitsfeld anschaulich den Besuchern präsentierten. Daneben gab es natürlich auch Informationen über die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsangebote des gemeinnützigen Trägers.

Heilerziehungspfleger/innen haben heute sehr gute Berufschancen. Der Schwesternverband mit Sitz in Ottweiler und rund 20 Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe in fünf deutschen Bundesländern bietet ein breites Feld von Arbeitsmöglichkeiten. Arbeitsfelder sind zum Beispiel Wohnheime, Pflegeeinrichtungen und Tagesförderstätten für behinderte und psychisch erkrankte Menschen, Ambulante Betreuungsdienste, Arbeitstherapiezentren oder Rehabilitationseinrichtungen. Die Akademie bereitet ihre Schüler/innen bestmöglich auf die verschiedenen Bereiche vor – nicht nur in der Theorie, sondern auch in der einjährigen praktischen Ausbildung, die in den Verbandseinrichtungen in Ottweiler, Merzig oder Eppelborn stattfindet. Akademieleiterin Stefanie Neukirch wirbt: „Soziale Berufe sind erfüllende Berufe, weil man für seine Leistungen von anderen Menschen positive Rückmeldungen bekommt. Außerdem sind sie krisenfest.“ Der Schwesterverband stellt seinen Schülern nach der schulgeldfreien Ausbildung auch eine Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in Aussicht.

Die Bewerbungen für den neuen Ausbildungsgang Heilerziehungspflege, der am 1. September 2012 startet, sind noch möglich