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16.04.2018

Veeh-Harfen-Spielerinnen bringen den Frühling ins Haus St. Josef


Am vergangenen Dienstag stand ein Nachmittagsprogramm der ganz besonderen Art auf dem Programm. Fünf Veeh-Harfen-Spielerinnen aus Schrozberg und Umgebung waren zu Gast im Haus St. Josef und sorgten mit einem musikalischen Frühlingsprogramm für beste Stimmung bei den Bewohner/-innen. Ein gelungener Nachmittag in der Cafeteria bei herrlichem Sonnenschein. Ein großer Dank an die Musikerinnen. Im Haus hofft man schon auf das nächste Konzert.

 

 

Die Veeh-Harfe. Ein faszinierendes Instrument!

 

 

Auch wenn der Gedanke naheliegt, die Veeh-Harfe hat nichts mit Feen oder Märchen zu tun. Vielmehr beginnt die Geschichte der Veeh-Harfe mitten im wahren Leben.

 

 

Landwirt Hermann Veeh war auf der Suche nach einem Musikinstrument für seinen Sohn Andreas, der mit Down-Syndrom auf die Welt kam. Andreas war die Liebe zur Musik in die Wiege gelegt, doch das Erlernen eines Musikinstrumentes schien unerreichbar. Dies nahm Herrmann Veeh zum Anlass ein völlig neues Musikinstrument zu entwickeln, das sich an den Fähigkeiten seines Sohnes orientiert. Die Erinnerung an alte Saitenzupfinstrumente mit Notenschablonen gab den entscheidenden Impuls. Das Grundprinzip dieser Instrumente wurde weitergedacht. Daraus entstand die Veeh-Harfe: ein Instrument einfach in der Handhabung, ansprechend in der Formgebung und bezaubernd im Klang.

 

 

Für Andreas und viele andere Menschen öffnete sich eine wunderbare Welt. Der Traum vom gemeinsamen Musizieren von Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten wurde Wirklichkeit.