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26.10.2017

„Das Ehrenamt wäre das Letzte, das ich aufgeben würde“

Marlies Raberg engagiert sich seit 35 Jahren im Eifelhaus


Das, was Marlies Raberg geschafft hat, muss ihr erst mal einer nachmachen: Seit 35 Jahren engagiert sich die Bitburgerin ehrenamtlich für Menschen im Alter. „Unsere Pfarrei hat damals angefragt, ob man nicht Lust hätte auf ein Ehrenamt“, erinnert sich die 71-Jährige zurück. „Dann habe ich auch gleich mitgemacht.“ Die Gemeinde habe damals den Kontakt zum Eifelhaus aufgenommen, in den 1980er Jahren noch das einzige Pflegeheim in Bitburg. Der Besuchsdienst für die Bewohner der Einrichtung wurde ins Leben gerufen.
„Mit älteren Menschen konnte ich schon immer gut umgehen. Der Besuchsdienst war damals gut mit meinen Arbeitszeiten vereinbar“, erzählt die Rentnerin. Vor ihrem Renteneintritt hat sie als Verwaltungsmitarbeiterin bei der Kreisverwaltung Bitburg gearbeitet.

Mittlerweile ist der Dienst auf ca. 15 Frauen gewachsen, die regelmäßig ins Eifelhaus kommen. Koordiniert wird dieser seit diesem Jahr von Raberg. Die ehrenamtlichen Helferinnen haben meist einen festen Bewohner, mit dem sie Zeit verbringen. Spazieren gehen, Brettspiele spielen oder gemeinsames Lesen:  das sind einige der Beschäftigungsmöglichkeiten, die angeboten werden. „Die Bewohner suchen sich selbst aus, wie oft sie besucht werden wollen. Aber alle freuen sich, wenn wir kommen und gemeinsam Zeit mit ihnen verbringen“, lächelt Raberg. Mit der Zeit lernt man sich kennen und schätzen. „Zu Geburtstagen komme ich natürlich auch vorbei zum Gratulieren“, berichtet die Rentnerin. 
Der Besuchsdienst organisiert auch den einmal im Monat stattfindenden Gottesdienst für die verstorbenen Bewohner des Hauses sowie zahlreiche andere Gottesdienste zu Erntedank oder zum Advent.

Zusätzlich ist Raberg mittlerweile zum dritten Mal als Heimfürsprecherin des Eifelhauses im Amt. Seit die Bitburgerin in Rente ist, engagiert sie sich noch mehr ehrenamtlich. Sie ist Heimfürsprecherin im Bitburger Krankenhaus. Außerdem ist sie  in ihrer Pfarrei aktiv und im Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) tätig. Solange es ihre Gesundheit zulässt, wird sich Marlies Raberg auch noch weitermachen. In der restlichen Zeit kümmert sie sich gerne um ihre fünf Enkelkinder, die auch ab und an Zeit mit ihrer Oma verbringen wollen.
 „Meine Zeit ist sehr gut verplant. Aber das Ehrenamt im Eifelhaus wäre das letzte, das ich irgendwann aufgeben würde“, sagt sie stolz über ihre Tätigkeit. 
So viel Engagement weiß auch Regionalleiterin Nicole Grundhöfer-Kukfisz zu würdige: „Die Frauen und Männer sind nur nicht als Unterstützung für unsere Mitarbeiter eine große Hilfe, sondern Tragen auch zum Wohlbefinden unserer Bewohner bei“. Sie dankt Marlies Raberg und all den anderen Ehrenamtlichen für ihre großartige Unterstützung.

Wer Lust hat, sich auch ehrenamtlich in einer unserer Einrichtungen zu engagieren, kann sich gerne bei Nicole Grundhöfer-Kukfisz melden:
Tel.: 06561 - 9170 oder E-Mail: info-eifelhaus(at)schwesternverband.de



Regionalleiterin Nicole Grundhöfer-Kukfisz mit Marlies Raberg.