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30.01.2017

Offizielle Eröffnung gefeiert

Landrat und Oberbürgermeister besichtigen Wohngruppen


Der Schwesternverband mit Sitz in Ottweiler ist Ende letzten Jahres gleich mit mehreren seiner Einrichtungen und Diensten in die Kreisstadt umgezogen. Dies feierte er nun in seinen Räumlichkeiten am Unteren Markt.

Thomas Dane, Vorstandsvorsitzender des Schwesternverbandes begrüßte die Gäste und berichtete von der immensen Vergrößerung, die der Träger in den letzten Jahren vollbracht hat: „Wir haben unsere Standorte in den letzten drei Jahren verdreifacht, an vier Standorten sind wir jetzt in Neunkirchen ansässig.“ Landrat Sören Meng gratulierte zu den neuen Einrichtungen und Diensten und hob das Engagement und die Leistung der Mitarbeiter hervor, die solche Hilfe erst möglich werden lassen. Oberbürgermeister Jürgen Fried hieß Mitarbeiter wie Bewohner in der Stadt herzlich willkommen. Er rief dazu auf, Gemeinschaft zu leben und dafür seien gerade die beiden eröffneten Wohngruppen des Verbandes ein gutes Beispiel. Susanne Fasel, die den Verbund an Einrichtungen der Behindertenhilfe des Schwesternverbandes in Neunkirchen und der Umgebung stellvertretend leitet, lud die Gäste dazu ein, sich von der modernen Wohnlichkeit der Einrichtungen zu überzeugen und begleitete diese mit einigen Kollegen durch die Räumlichkeiten. 
 
Seit rund fünf Jahren  befindet sich die Behindertenhilfe des Schwesternverbandes in einem Umstrukturierungsprozess. Modernere Angebote, an den Bedarfen der Klienten ausgerichtet und kleinteilig mitten in den Gemeinden und Städten zu finden, das sind die Markenzeichen der neu entstehenden Einrichtungen. Wohnten über 300 Menschen mit Behinderung bis vor wenigen Jahren zusammen in Ottweiler in den „Häusern im Eichenwäldchen“ hat der Schwesternverband neu gebaut und ein Teil dieser Klienten ist bereits in die neuen Einrichtungen umgezogen. Dazu gehören die Menschen mit psychischer Behinderung, die in Neunkirchen ein neues Zuhause gefunden haben. Zogen die ersten bereits Ende 2014 in die „Wohngruppen Unterer Markt“ um, folgten Ende 2016 die Klienten der „Wohngruppen Sämannstraße“. Gegenüber der Sämannstraße befindet sich auch der „Fachdienst Selbstbestimmtes Wohnen“ des Schwesternverbandes, der ebenfalls im letzten Jahr seine neuen Büros dort bezogen hat und ambulante Betreuung anbietet. Weiter wurden in die benachbarte Zweibrücker Straße Teile der Verwaltung des Schwesternverbandes ausgegliedert, da in Ottweiler die Räumlichkeiten knapp wurden. So ging es übrigens auch der Akademie, der Schule für Altenpflege und Heilerziehungspflege des Schwesternverbandes. Diese zog Mitte 2016 in die Räumlichkeiten des Landkreises im Jägermeisterpfad in Neunkirchen.



Landrat Sören Meng (links) und Oberbürgermeister Jürgen Fried (rechts) in der Werkstatt der "Wohngruppen Unterer Markt".