Rechter Inhaltsbereich

24.08.2012

Ort der Erinnerung

Einsegnung der Gedenkstätte für Verstorbene


Eine Gedenkstätte für verstorbene Bewohner wurde auf dem Gelände des „Haus Hubwald“ in Eppelborn errichtet. Im August fand – unter Anwesenheit der Heim- und Pflegedienstleitung, des Vorstandes des Förderkreises, Ehrenmitgliedern und Bewohnern sowie Pflegekräften – die offizielle Einsegnung durch Dechant Matthias Marx aus Eppelborn statt. Finanziert wurde die Gedänkstätte vom "Förderkreis Behindertenhilfe Haus Hubwald Eppelborn e.V.".

Da die meisten Klienten des „Haus Hubwald“ mittellos sind, werden über 80 Prozent anonym bestattet. Seit 2010 sind 18 Bewohner verstorben. Hieran ist zu erkennen, dass sich die Altersstruktur auch im „Haus Hubwald“ verändert hat. Durch die Gedenkstätte, ein Obelisk mit Gipfelkreuz, haben nun auch die Mitbewohner einen Ort gefunden, wo sie trauern und sich an die  Verstorbenen erinnern können. Doch die Gartengruppe, unter Leitung von Herrn Fries, hat nicht nur in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung die eigentliche Gedenkstätte entworfen, sondern hat auch das Drumherum zu einem besinnlichen Ort gemacht, der zum verweilen und Innehalten einlädt. In der Mitte der Obelisk, umrandet von vier Bänken, die zum Teil unter Schatten spendenden Bäumen stehen. Tontafeln, hergestellt von der Kreativwerkstatt, erinnern Mit Namen an die Verstorbenen.
Auch externe Spaziergänger sind herzlichen eingeladen, an dem Erinnerungsort zu verweilen. Über die vorhandenen Wege ist er einfach zu erreichen.