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02.06.2014

Doppeltes Jubiläum gefeiert

Einrichtung und Förderkreis feiern 30 Jahre


Vor 30 Jahren wurde das „Haus Hubwald“ in Eppelborn eröffnet. Im gleichen Jahr, nämlich im Mai 1984, gründete sich auch ein Förderkreis, mit dem Ziel, den BewohnerInnen die Eingliederung  ins Haus zu erleichtern und die Integration in die Gemeinde zu fördern. Diese beiden Jubiläen wurden nun gefeiert.

Viele Besucher waren gekommen, um mit dem Förderkreis und dem „Haus Hubwald“ 30 Jahre zu feiern. Gerhard Wack, der Aufsichtsratsvorsitzende des Schwesternverbandes, begrüßte die anwesenden Gäste. Jörg Teichert, Mitglied des Vorstandes im Schwesternverband, ließ die Geschichte der Einrichtung Revue passieren. Schon 1978 fanden erste Planungsgespräche zwischen dem Schwesternverband und der Gemeinde Eppelborn zu einem „Psychiatrischen Pflegeheim“ statt. 1982 war Baubeginn und bereits am 1. Februar 1984 zogen die ersten Bewohner ein. Momentan beschäftigt das „Haus Hubwald“, das sich seit 2008 so nennt, rund 250 Mitarbeite, davon 23 Auszubildende. 220 Menschen mit Behinderung leben derzeit in der Einrichtung.

Grußworte überbrachte Staatssekretärin Gaby Schäfer, die selbst Mitglied im Förderkreis ist, im Namen des saarländischen Sozialministeriums. Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset freute sich, eine kleine Spende sowie zwei Blumenstöcke als Geschenk zu überreichen. Sie betonte, wie sehr Inklusion bereits in Eppelborn gelebt wird und wies auf künftige Herausforderungen hin, wie das Älterwerden von behinderten Menschen. Aber sie sei sich sicher, dass das „Haus Hubwald“, dass sich in all den Jahren immer wieder gewandelt und modernisiert hat, auch diese Herausforderungen meistern wird.

Der Vorsitzende des Förderkreises stellte die Geschichte des Vereins näher vor. Mit 28 Bürgerinnen und Bürgern wurde der Kreis damals gegründet, heute zählt er über 130 Mitglieder. Er wies auch auf die genauen Ziele hin, ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Insbesondere stellt sich der Förderkreis folgende Aufgaben:   die individuelle Betreuung der Bewohner zu intensivieren, die Vorurteile in der Bevölkerung gegenüber psychisch Kranken und behinderten Menschen abzubauen sowie die Bewohner und  die Behindertenhilfe generell finanziell zu unterstützen. Die finanzielle Unterstützung bestehe vor allem darin, Geld und andere Sachmittel aufzubringen und bereitzustellen, um die besonderen  Lebensbedingungen der Bewohner zu verbessern.

Der Vorstand des Schwesternverbandes bedankte sich zusammen mit der Einrichtungsleitung, Marianne Diwersy und Ulrich Kaiser, herzlich bei Wolfgang Braun sowie allen Mitgliedern des Förderkreises. Ohne die Hilfe des Vereins wäre die Arbeit, wie sie im „Haus Hubwald“ geleistet wird, nicht möglich.



Birgit Müller-Closset überreichte ein kleines Geschenk an Marianne Diwersy und Ulrich Kaiser.


Stellvertretend für die Bewohner/innen des "Haus Hubwald" konnte sich Monika Corell über ein kleines Präsent freuen. Sie lebt seit 30 Jahren in der Einrichtung.


Der Vorstand und die Einrichtungsleitung bedankte sich beim Vorstand des Förderkreises stellvertretend für alle Mitglieder für die großartige Unterstützung seit 30 Jahren.