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03.12.2014

"Laurentiushöhe" setzt auf eigenen Nachwuchs

Auszubildende im Interview


Um den  Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften auch zukünftig decken zu können, setzt die „Laurentiushöhe“ in Merzig-Schwemlingen weiterhin auf die eigene Ausbildung. In diesem Jahr haben neun Auszubildende der Altenpflege und Heilerziehungspflege in der Einrichtung ihre Ausbildung begonnen. Insgesamt befinden sich damit derzeit 24 Schüler in der Ausbildung. Sie profitieren von einem breit angelegten Angebot. So können alle Auszubildenden die Bereiche Pflege und Behindertenhilfe in den unterschiedlichsten Versorgungsformen - von ambulant über teilstationär bis vollstationär - kennenlernen, sie erhalten Einblick in die therapeutische Arbeit der und bekommen fundierte Kenntnisse im Bereich Pflege und Betreuung vermittelt.

Auch Rosa Much macht derzeit eine Ausbildung zur Altenpflegerin in der „Laurentiushöhe“. Die 29-Jährige hat sich erst spät dazu entschlossen, in der Pflege tätig zu werden. Zuvor studierte sie Rechtswissenschaften. Das Studium schloss sie mit dem 1. Staatsexamen ab, bevor sie ihre neue Ausbildung begann. Im Gespräch mit Herrn Reis, Praxisanleiter für die Auszubildenden der Altenpflege, berichtet Rosa Much von ihren ersten Erfahrungen:

Frau Much, was hat Sie bewogen, eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft zu beginnen?
Ich wollte immer gerne im sozialen, pflegerischen Bereich arbeiten, da ich Spaß daran habe, mit Menschen zu arbeiten und sie zu unterstützen. Der Beruf der Altenpflegerin ist sehr vielseitig und man bekommt auch den Dank der zu pflegenden Menschen zu spüren. Das war in der vorherigen Tätigkeit im Büro so nicht der Fall.

Warum fiel die Wahl auf „Die Laurentiushöhe“?
Zunächst hatte ich mich im Internet über „Die Laurentiushöhe“ informiert und mir über die Arbeit dort einen Überblick verschafft. Dass die „Laurentiushöhe“ keine klassische Pflegeeinrichtung für Senioren ist und die tägliche Arbeit damit nicht auf die Altenpflege beschränkt ist, sondern man gerade auch mit Menschen mit Behinderung arbeitet, hat mich besonders interessiert, denn somit wird die Tätigkeit sehr vielseitig. Insbesondere da auch Menschen mit geistigen- und/oder körperlichen Behinderungen individuell gefördert werden. Dazu kommt, dass es in der „Laurentiushöhe“ bzw. im Schwesternverband an sich auch mehrere Angebote für die spätere berufliche Entwicklung gibt, wie Weiterbildungen und berufsbegleitende Studiengänge.

Was gefällt Ihnen hier besonders gut?
Das kreative Therapieangebot und die kurzen Wege für die zu betreuenden Menschen, finde ich sehr gut. Es ist alles nahe beieinander. Es gibt eine große Vielfalt in Bezug auf die Arbeitstherapie oder den Fördergruppen. Auch das ist etwas, was nicht alltäglich ist.

Was ist Ihnen für ihre Ausbildung wichtig?
Eine gute Unterstützung in der Praxisanleitung ist sehr wichtig. Dass man die Möglichkeit hat, in der Praxis auch viel lernen zu können. Dann ist mir wichtig, dass  immer einer da ist, der ein offenes Ohr für jemanden hat, wenn man mal Fragen hat, es Wünsche gibt oder wenn man mal Probleme oder Ängste hat.

Wenn Sie drei Wünsche für ihre berufliche Zukunft frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Für meine berufliche Zukunft wünsche im mir eine sichere und interessante Arbeitsstelle und Möglichkeiten der Weiterbildung. Insgesamt würde ich mir wünschen, dass der Beruf der Altenpflege mehr Wertschätzung in der Gesellschaft erfährt.



Rose Much im Interview mit ihrem Praxisanleiter.