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20.10.2015

Apfelsaft, Zwiebelkuchen und die Geschichte vom Apfelkern

In der "Laurentiushöhe" wurde Erntedank gefeiert


„Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr…“ tönte es laut aus fast 100 Kehlen, als am 6. Oktober um 10.00 Uhr die Erntedank-Andacht in der Eingangshalle der "Laurentiushöhe" begann.
Und es wurde nicht nur fleißig gesungen und gebetet. Gebannt verfolgten vor allem alle Anwesenden der im Verlauf der Andacht anstelle einer Predigt erzählten Geschichte, in der ein Apfelkern über seinen Lebensweg vom Einsenken in den Boden über das Wachsen eines Apfelbaums bis hin zum Pflücken eines bunten Apfels im darauffolgenden Spätsommer zu berichten wusste. Erzähler Benedikt Heselhaus, Theologe und Psychologe in der Laurentiushöhe, der seit vielen Jahren im Herbst  zur Erntedankfeier einlädt, stellte in diesem Zusammenhang in besonderer Weise heraus, dass jedes Wachstum erst aufgrund von Gottes Gaben wie etwa Wind, Sonne und Regen möglich wird. Alle Anwesenden konnten insofern dann auch gut nachvollziehen, dass die Ernte von Früchten der Erde allein durch Menschenwerk unmöglich ist.
Nach der zunächst rein gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Thema „Erntedank“ klang dann das kleine Fest aus mit einem gemütlichen Beisammensein bei leckerem Zwiebelkuchen und frisch gekeltertem Apfelsaft, der wie jedes Jahr von den Mitarbeitern der Garten-Arbeitstherapiegruppe unter der Leitung von Arbeitstherapeut Frank Nikola beigesteuert wurde.
Dass es auch nächstes Jahr unbedingt eine Wiederholung geben muss, darüber waren sich am Ende der Feier alle Besucher einig.



Benedikt Heselhaus sprach vor rund 100 Gästen bei der Andacht.