Rechter Inhaltsbereich

14.08.2015

Hochbeet für Kinder und Jugendliche gebaut

Gartengruppe des Haus Hubwald in Ottweiler aktiv


Die Gartengruppe des „Haus Hubwald“, die aus Klienten der Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Eppelborn-Habach besteht, hat dem „Wohnen für Kinder und Jugendliche“ in Ottweiler ein Hochbeet gebaut. Für dieses, welches schon im Frühling in Betrieb genommen wurde, bedankte sich die Einrichtungsleitung jetzt mit einem gemeinsamen Grillnachmittag in Ottweiler. 

Zwei Mal in der Woche für ca. zwei Stunden kamen über mehrere Wintermonate hinweg bis zu sieben Mitglieder der Gartengruppe des „Haus Hubwald“ mit ihrem Gruppenleiter Erik Fries nach Ottweiler in den Johann-Pestalozzi-Weg, um den dort lebenden Kindern und Jugendlichen ein Hochbeet zu bauen. Zunächst hieß es, den Schotter, der vor das Haus geliefert wurde, in den Garten zu transportieren. Danach wurde das Erdreich ausgehoben und mit dem Schotter ein Streifenfundament angelegt. Im zweiten Bauabschnitt entstand das fünf Meter lange und einen Meter breite Beet. Dazu wurden die Steine übereinander gestapelt,  mit Betonestrich an den Seiten befestigt und mit Flies versehen. Die  ersten 25 Zentimeter über dem Boden wurden im Beet mit Schotter aufgefüllt, darauf kamen etwa 30 Zentimeter Muttererde. Da die Arbeiten in den Wintermonaten stattfanden, stand die Gruppe oft vor großen Herausforderungen. So musste zum Beispiel bei Frost der Boden mit der Hacke regelrecht aufgebrochen werden. Im Frühjahr konnte das Beet bereits bepflanzt werden, sodass die Kinder und Jugendlichen jetzt nach und nach ernten können. „Zucchini, Bohnen und Mangold sind bereits zum Kochen verarbeitet worden“, freut sich der pädagogische Einrichtungsleiter Ralf Wiehn. „Unkraut haben wir leider auch im Angebot“, scherzt er. Man habe es erst für ein Blumengewächs gehalten, deshalb stehen lassen und bewundert. Es soll im nächsten Jahr dann aber durch Tomaten oder Gewürze ersetzt werden.

Als Dankeschön für die gute Arbeit wurde die Gartengruppe diese Tage zum Grillen eingeladen. Heilerziehungspfleger Erik Fries erzählte dabei nochmal von dem Projekt: „Es ist wichtig, dass unsere Klienten möglichst viel selbst arbeiten können und nicht zum Zuschauen verdammt sind, was beim Bau eines Hochbeets gut funktioniert.“ Weiter erzählt Erik Fries, dass die Gartengruppe in den vergangenen Jahren schon einige Objekte in den Wintermonaten für das „Haus Hubwald“ hergestellt hat, z.B. eine Kräuterschnecke, ebenso ein Hochbeet, eine Gedenkstätte für Bewohner oder ein begehbares Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel. Dem „Wohnen für Kinder und Jugendliche“ bleibt die Gartengruppe aber treu, denn die Mitglieder kommen regelmäßig, um die Wiese im vorderen Geländebereich zu mähen.
Finanziert wurde das Hochbeet übrigens von der psd-Bank, die dem „Wohnen für Kinder und Jugendliche“ eine Unterstützung von 1.000 Euro zukommen ließ.   



Die Einrichtungsleiter Ralf Wiehn und Sabine Wittling (rechts) bedankten sich bei Erik Fries (5.v.l.) und seiner Gartengruppe.


Die Arbeiten im Winter...


... da wurden Steine übereinander geschichtet...


...verdichtet...


und letztlich mit Muttererde gefüllt.