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Zukunftsinitiative der "Häuser im Eichenwäldchen" Ottweiler

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Für die Pflege und Betreuung behinderter und chronisch psychisch beeinträchtigter Menschen standen in den "Häusern im Eichenwäldchen" Ende 2010 insgesamt 379 Plätze zur Verfügung.
Um die Wohn- und Betreuungsangebote zu modernisieren und an aktuellen Standards auszurichten hat der Schwesternverband seine Zukunftsinitiative gestartet. Mit Unterstützung der Aktion Mensch sollen in einem Zeitraum von etwa zehn Jahren die Wohn- und Betreuungsangebote individueller auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Menschen mit Behinderung abgestimmt und teilweise in den umliegenden Gemeinden neu errichtet werden.
Grundlagen der Planung sind dabei neben den persönlichen Bedürfnissen auch die regionalen Bedarfe und das Leitbild der Inklusion. Das bedeutet, das möglichst selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.

Informiert sein, dabei sein und mitbestimmen
Teilhabe und Partizipation sind für uns selbstverständlich. Bewohner, ihre Angehörigen und Betreuer werden bei den Planungen miteinbezogen. Um dies zu ermöglichen wurde beispielsweise der Ideenclub gegründet. Im Ideenclub sprechen Bewohner über ihre Wünsche, Vorstellungen aber auch Sorgen und Ängste im Bezug auf die kommenden Veränderungen und die Zukunft. Der Ideenclub findet einmal pro Monat statt. Für Angehörige und Betreuer gibt es regelmäßig Informationsveranstaltungen und Rundschreiben, um Mitsprache zu ermöglichen und über den neusten Stand der Veränderungen zu informieren.

Das ist bereits geschafft!
Im Sommer 2013 konnten die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung aus den "Häusern im Eichenwäldchen" in das neu gebaute "Wohnen für Kinder und Jugendliche" in der Innenstadt von Ottweiler umziehen. Im Herbst 2013 folgten die Senioren der "Häuser im Eichenwäldchen" diesem Beispiel und bezogen in Fürth im Ostertal das neu gebaute "Haus im Mühlenweg", eine Pflegeeinrichtung für Senioren mit 72 Plätzen. In den "Häusern im Eichenwäldchen" gibt es seither keine Pflegeplätze für Senioren mehr.
Im Frühjahr 2014 wurde das Haus B am Standort "Häuser im Eichenwäldchen" abgerissen, um Platz für einen Teilneubau zu schaffen.
Im Dezember 2014 wurden die neuen "Wohngruppen am Unteren Markt" für Menschen mit einer chronischen psychischen Beeinträchtigung in Neunkirchen fertig gestellt und bezogen. Hier finden nun 26 Menschen mit psychischer Beeinträchtigung inmitten Innenstadt eine neue Heimat. Weiterhin wurde eine ambulante Betreuung für ein selbstbestimmtes Wohnen in Ottweiler und Neunkirchen aufgebaut.

Im Dezember 2016 wurden Neunkirchen zwei weitere Wohngruppen für Menschen mit chronischer psychischer Beeinträchtigung in Neunkirchen in Betrieb genommen.

Was ist noch geplant?

Ab Sommer 2017 werden ein neues Gebäude am Standort "Häuser im Eichenwäldchen" gebaut, sowie zwei weitere Wohneinrichtungen für Menschen mit einer geistigen Behinderung in den umliegenden Gemeinden. Dort finden dann 48 Menschen bzw. 24 Menschen mit geistiger Behinderung ein neues Zuhause.

Im Anschluss daran wird Haus C auf dem Gelände außer Betrieb genommen.

Am Standort "Häuser im Eichenwäldchen" werden langfristig nur noch rund 190 Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen und Pflegebedarf sowie Menschen mit herausforderndem Verhalten wohnen.