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04.12.2013

Neue Angebote im Raum Ottweiler

Schwesterverband baut Leistungen aus und schafft Arbeitsplätze


Pflegebedürftige Senioren, Menschen mit Behinderungen oder mit chronisch psychischen Erkrankungen in Ottweiler und Umgebung können noch besser versorgt werden. Denn der Saarländische Schwesterverband e.V. hat in den letzten Jahren einige neue Angebote gestartet, denen 2014 weitere folgen werden. Damit verbunden sind auch neue Arbeitsplätze.

Im zu Ende gehenden Jahr 2013 wurden in Ottweiler durch den Schwesternverband zwei neue Wohn- bzw. Pflegeeinrichtungen neu eröffnet: Im August startete das „Wohnen für Kinder und Jugendliche“ mitten in Ottweiler. Hier leben 25 junge Leute mit verschiedenen Behinderungen zusammen. Ein Teil von ihnen zog aus den „Häusern im Eichenwäldchen“ in die neue Einrichtung. Im Ortsteil Fürth eröffnete im Oktober das „Haus am Mühlenweg“ mit 72 Plätzen. Hier fanden rund dreißig pflegebedürftige Senioren ebenfalls aus den „Häusern im Eichenwäldchen“ ein neues Zuhause. Aktuell ist das Haus schon zu fast 70 Prozent belegt.
Auch die Leistungen für Menschen, die in der eigenen Wohnung leben, wurden und werden ausgebaut. So startete im vergangenen Jahr der „Fachdienst Selbstbestimmtes Wohnen“, der Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen unterstützt in der eigenen Wohnung zu leben. Der ambulante Pflegedienst „Hilfe zu Hause“, der in der Region Ottweiler, Illingen, St. Wendel und Marpingen aktiv ist, wird steigend nachgefragt. Im Februar 2014 wird dann noch in Ottweiler-Steinbach eine neue Tagespflege eröffnet werden.

Kern der Umstrukturierungsmaßnahmen des Schwesternverbandes sind die „Häuser im Eichenwäldchen“. Die in den 60er Jahren gegründete Einrichtung hat erfolgreich die ersten Meilensteine zur Umsetzung der Teildezentralisierungsstrategie umgesetzt. Das heißt es werden für die jeweiligen Zielgruppen, neue kleine Angebote in der Region geschaffen. Ziel ist es, die „Häuser im Eichenwäldchen“ langfristig zu einer auf die Pflege schwerst-mehrfach behinderter Menschen spezialisierten Einrichtung zu machen.
Nach dem Auszug der pflegebedürftigen Senioren und der Kinder mit Behinderungen kann im Frühjahr 2014 ein Gebäudeteil, das „Haus B“, abgerissen werden, um Platz für Ersatzneubauten zu schaffen.  Im zweiten Halbjahr 2014 wird der nächste Schritt der Umstrukturierung folgen, wenn der Bereich Sozialpsychiatrie in die Kreisstadt Neunkirchen in mehrere Wohngruppen umzieht.

In Vorbereitung dieser Maßnahme stockt der Schwesternverband schon jetzt das Fachpersonal in diesem Bereich auf. Zusammen mit den anderen neuen Angeboten bedeutet das einen Zuwachs an rund 30 zukunftssicheren und tarifgebundenen Arbeitsplätzen für die Region.

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