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25.01.2016

Sozialministerin zu Besuch

Dezentralisierungskonzept vorgestellt


Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, machte sich ein Bild von der Arbeit in der „Laurentiushöhe“, einer Wohn- und  Pflegeeinrichtung für Menschen mit Behinderungen in Merzig-Schwemlingen. Sie suchte das Gespräch mit Mitarbeitern und informierte sich über das aktuelle Dezentralisierungskonzept des Schwesternverbandes.

Beeindruckt zeigte sich Monika Bachmann nachdem sie sich auf zwei Wohnbereichen der „Laurentiushöhe“ ein Bild von der Arbeit der dortigen Pflege- und Betreuungskräfte gemacht hat. Ein Wohnbereich für Menschen mit geistiger und/oder mehrfacher Behinderung sowie ein beschützter Bereich für psychisch behinderte Menschen wurden von der Ministerin besichtigt. „Eine sehr wichtige Arbeit leisten Sie hier, die höchste Achtung verdient“, sagte die Ministerin zu den Mitarbeitern, die ihr vom Alltag auf dem Wohnbereich berichteten.

Anschließend traf sich mit Monika Bachmann mit dem Leitungsteam der Einrichtung, Anja Wagner Scheid, Direktorin des Landesamtes, einigen Mitarbeitern sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Schwesternverbandes, Wolfgang Krause, und dessen Vorgänger Gerhard Wack, Staatssekretär a.D., zu einem gemeinsamen Gespräch. Dabei wurde auch das Dezentralisierungskonzept der „Laurentiushöhe“ vorgestellt: Der Schwesternverband plant, die Laurentiushöhe zu verkleinern und zu modernisieren. Parallel dazu werden kleine gemeindenahe Angebote in der Region neu geschaffen. Die Eckpunkte des Konzeptes, das insbesondere die Schaffung eines modernen und inklusiven Versorgungskonzeptes für Menschen mit psychischen Behinderungen beinhaltet, wurden zwischen Ministerium und Schwesternverband vereinbart. Danach wird die modernisierte „Laurentiushöhe“ zukünftig als Schwerpunkteinrichtung für die nachklinische Betreuung ihre profilierte Arbeit fortsetzen. Daran knüpft sich ein Netz von regionalen Wohn- und Betreuungsangeboten, die die Menschen in ein selbstbestimmtes Leben begleiten.



Zum Andenken an den Besuch überreichte das Leitungsteam eine von Klienten der Laurentiushöhe selbst hergestellte Pinnwand an Ministerin Bachmann, auf der sie ihre Wünsche für die Zukunft notiert hatten. v.l.n.r. Pflegedienstleiter Michael Berg, Aufsichtsratsvorsitzender Schwesternverband Wolfgang Krause, ehem. Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Wack, Einrichtungsleiterin Ruth Klein, Ministerin Monika Bachmann, Case-Manager Carsten Wallrich, Anja Wagner-Scheidt (Direktorin des Landesamtes) und Jens Muno, Koordinator der Dezentralisierung in der Laurentiushöhe.