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29.09.2014

Auf Pilgerfahrt nach Bingen

Bewohner und Mitarbeiter auf der Spur der Heiligen Hildegard


Inklusion bezieht auch Religion mit ein. Das spiegelt sich darin wieder, dass seitens des Bistums Trier u.a. für das nördliche Saarland eine Pastoralreferentin, Heike Bulle, benannt wurde, um aus der christlichen Perspektive den Inklusionsgedanken zu unterstützen. Und so ist seit ca. einem halben Jahr eine Zusammenarbeit der "Laurentiushöhe" und Heike Bulle entstanden, die am 16. September in einem gemeinsamen Projekt, nämlich einer Wallfahrt zur Hl. Hildegard nach Bingen und Rüdesheim, mündete. So fanden sich Mitte September 46 Personen ein, um sich gemeinsam auf eine Pilgerfahrt zu begeben.

Zunächst wurde der Ort erkundet, nach dem die heilige Hildegard ihren Namenszusatz bekam: nämlich Bingen. Dort konnte man auf dem sog. „Hildegard-Weg“ Stationen aufsuchen, die mit der Heiligen zu tun hatten. Um die Mittagszeit ging es dann ins Hildegard-Forum, einem Begegnungszentrum sowie inklusiv betriebenen Restaurant der Heiligkreuzschwestern auf dem Rochusberg, um dort das gemeinsame Mittagessen einzunehmen, das nach Rezepten der Hl. Hildegard zubereitet worden war. Um zur Stiftskirche in Rüdesheim-Eibingen zu gelangen, in der die Reliquien der Hl. Hildegard aufbewahrt werden, durften die Wallfahrer anschließend per Fähre den Rhein überqueren. In der Kirche erwartete Schwester Hiltrud vom Orden der Benediktinerinnen, die das nur wenig entfernte Hildegard-Kloster betreiben, die Gruppe. In einem interaktiven Vortrag, bei dem auch Musik von der Hl. Hildegard zu hören war, berichtete sie anschaulich über Leben und Werk der Heiligen und was sie auch den Menschen von heute noch bedeuten kann.

Nach einer weiteren Stärkung mit Kaffee und Kuchen im Eibinger Zehnthof klang die Wallfahrt am frühen Abend mit einer spontan von Pastoralreferentin Heike Bulle gemeinsam mit Benedikt Heselhaus, Theologe und Psychologe in der "Laurentiushöhe", gestalteten kurzen Andacht aus. Auf der Rückfahrt waren sich zurückblickend alle sofort einig, dass man einen schönen und impulsreichen gemeinsamen Wallfahrtstag erlebt hatte, den es in Zukunft zu wiederholen gilt.