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15.09.2016

Dank geht an Mitarbeiter

„Haus Göttschied“ feierte 10-jähriges Jubiläum



Zu seinem alljährlichen Sommerfest hatte das „Haus Göttschied“, die Senioreneinrichtung im gleichnamigen Ortsteil eingeladen. In diesem Jahr hatten die Senioren und Mitarbeiter besonderen Grund zu feiern, denn das Pflegeheim besteht seit 10 Jahren.
Jörg Teichert, Vorstandsmitglied im Schwesternverband, dem Träger der Einrichtung, blickte in die Vergangenheit: Seit 1978 ist der Schwesternverband bereits in Idar-Oberstein tätig. Er übernahm damals das alte Pflegezentrum am Friedrich-Ebert-Ring, wo Senioren und Menschen mit Behinderung zusammen lebten. Ab Ende der 90er schmiedete der freigemeinnützige Verein Pläne für eine Umstrukturierung. Im November 2004 wurde dann der erste Spatenstich für die neue Pflegeeinrichtung in Göttschied begangen, im Sommer 2005 Richtfest gefeiert. 2006 zogen die Senioren vom Friedrich-Ebert-Ring in den Neubau um. Die Menschen mit Behinderung verließen ebenso das alte Pflegezentrum und leben seitdem im alten Schwesternwohnheim, dem heutigen „Haus Nahetal“, das sich ebenfalls in den nächsten Jahren neu aufstellen wird. Das „Haus Göttschied“ erhielt 2009 seinen neuen Namen.

Der erste Kreisbeigeordnete Klaus Beck überbrachte in Vertretung für Landrat Dr. Schneider seine Glückwünsche. Er stellte in seinem Grußwort, ebenso wie Oberbürgermeister Frank Frühauf, die Leistung der Pflegemitarbeiter in den Vordergrund. „106 Mitarbeiter, nicht nur in Pflege und Betreuung, sondern auch im Service, Reinigung, Technik und Verwaltung pflegen, betreuen und fördern ebenso viele Bewohner im Haus“, führte Einrichtungsleiterin Ursula Buchholz näher aus.  Diesen sowie den ehrenamtlichen Helfern und dem Förderkreis sowie dem „Bewohnerbeirat“ sprach jeder der Redner besonderen Dank aus. Wie herzlich und familiär in der Einrichtung gelebt wird, brachten im Anschluss an die offiziellen Reden zwei Mitarbeiterinnen zum Ausdruck, die „ihren“ Bewohnern eine Freude machen möchten und dem „Haus Göttschied“ einen Birnbaum überreichten. Zwischen den Reden unterhielt Milena Krause mit wunderschönem Gesang und erhielt dafür reichlich Applaus.

Den Tag über wurde dann gefeiert. Bereits nach dem morgendlichen Gottesdient mit Pfarrer Steuckart konnten sich Bewohner wie Gäste bei Mitmachaktionen wie Dosenwerfen oder Kegeln beteiligen. Am Nachmittag sorgte ein Clownduo für lustige Unterhaltung.