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03.02.2014

Gute Stimmung in Assamstadt

Café geöffnet und Hausarzt in Sicht


Überaus positiv sind die ersten Monate im „Haus St. Wendelin“ in Assamstadt verlaufen. Das sagt Einrichtungsleiterin Stephanie Hübscher. Zehn Senioren leben momentan in der neuen Pflegeeinrichtung in der Alten Bobstadter Straße. Die Zahl variiere aber, da auch Kurzzeitpflege angeboten würde, wie Hübscher erklärt. Es gäbe einige Anfragen, weshalb sie sich um die Belegung  der 36 Zimmer keine Sorgen mache. „Das braucht erfahrungsgemäß seine Zeit“, sagt Hübscher, die sich als Regionalleiterin für den Schwesternverband für drei weitere Einrichtungen im Main-Tauber-Kreis und Schrozberg verantwortlich zeigt.

Im „Haus St. Wendelin“ wird ein alltagsorientiertes und gemeindenahes Betreuungskonzept umgesetzt. Die Senioren sollen möglichst in die alltägliche Arbeit mit einbezogen werden, wie es die Fähigkeiten und persönlichen Wünsche zulassen. Das heißt, mal wird Gemüse geputzt, Obstsalat zubereitet oder Geschirr abgetrocknet. Möglich  wird dies in der „lebendigen Mitte“. Jede Wohngruppe, in der 12 Senioren leben, trifft sich dort zu gemeinsamen Aktivitäten. Aber natürlich bietet das „Haus St. Wendelin“  auch genügend Rückzugsmöglichkeiten, um in Ruhe seinen Gedanken nachzugehen. Besonders erfreut ist Stephanie Hübscher, dass das Haus so gut in der Gemeinde aufgenommen wurde. „Viele Gruppen und Vereine sowie Schul- und Kindergartenkinder waren bereits zu Besuch und haben unseren Bewohnern gerade in der Weihnachtszeit viel Abwechslung geboten, zum Beispiel auch mit musikalischen Beiträgen.“ Dazu gäbe es bereits erste ehrenamtliche Mitarbeiter, die zu Besuch kommen und mit den Senioren zum Beispiel spazieren gehen, basteln oder am Alltag teilhaben. Eine große Stütze sei dabei auch der Elisabethenverein. Dessen Mitglieder leisten nicht nur ehrenamtliche Besuchsdienste, sondern bewirten auch das ins Haus integrierte Café, das sonntags von 14.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet hat und neben Getränken natürlich auch frischen Kuchen anbietet. Weiter weist Stephanie Hübscher darauf hin, dass mit Dr. Heinz-Jürgen Träger aus Bad Mergentheim ein Hausarzt gefunden ist, der sich in Räumen des „Haus St. Wendelin“ ansiedelt, um zunächst 14-tägig Sprechstunden für Assamstadter Bürger zu geben - natürlich auch eine Bereicherung für die Senioren.

Auch der Generationengarten, der mit Unterstützung der Bevölkerung angelegt wurde, ist soweit fertig gestellt und wartet nun auf wärmere Temperaturen, um sich voll zu entfalten. Die Bewegungsgeräte, die von der Glückspirale gefördert wurden, sind ebenso bereits installiert. Im Mai soll der Garten dann mit einem Fest offiziell eröffnet werden.

Wer fragen zum Angebot des „Haus St. Wendelin“ hat oder sich gerne ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich gerne mit der Einrichtungsleiterin Stephanie Hübscher in Verbindung setzen. Tel.: 06294 – 42721-0.



Auch die Bewegungsgeräte für Senioren, die von der Glücksspirale gefördert wurden, sind bereits installiert und warten auf schönes Wetter, damit sie auch benutzt werden können.