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06.03.2015

Hundestaffel trainiert im alten Pflegeheim

Schwesternverband stellt Gebäude für Einsatzübungen zur Verfügung.


Das alte Pflegeheim in Boxberg wird momentan wieder zum Leben erweckt. Seit kurzem findet im leer stehenden Gebäude des Schwesternverbandes nämlich die Ausbildung der Polizeihundeführerstaffel der Außenstelle Tauberbischofsheim und Buchen statt.
Mit dabei: der Außenstellenleiter der Hundestaffel Armin Biedermann, Aus- und Fortbildungsleiter Harald Reinold sowie die Hundeführer Reinhold Elleser und Stefan Wagner. Hauptakteure sind aber die Hunde, in der Regel Belgische oder Deutsche Schäferhunde, die in den Bereichen Sprengstoff, Drogen (Rauschgifte) und Blut- und Leichensuche trainiert werden. Die Vierbeiner müssen etwa ein Jahr alt sein und bestimmte körperliche wie psychische Voraussetzungen erfüllen, um eine Grund- und Zusatzausbildung durchlaufen zu können. Die Polizisten müssen mindestens drei Jahre Berufserfahrung vorweisen, bevor sie die Hunde führen dürfen.
Einmal wird nun in der Woche trainiert, um die Hunde für den praktischen Einsatz fit zu halten. Sie werden dafür eingesetzt, Sprengstoff, Drogen oder Blut und Leichen zu erschnüffeln. In der Praxis müssen sie unter Anderem Personen verfolgen und diese stellen. Im alten Pflegheim werden dazu verschiedene Situationen aus unterschiedlichen möglichen Einsätzen simuliert. Ganz schön aufregend wie auch Stephanie Hübscher, die Regionalleiterin des Schwesternverbandes, findet: „Hier ist jetzt richtig was los und wir sind froh, dass das Gebäude wieder sinnvoll genutzt wird.“ Für Schaulustige sei das Training aber nicht geeignet, wie Hübscher sagt, schließlich unterscheiden die Hunde nicht zwischen Übung und Wirklichkeit.



Regionalleiterin Stephanie Hübscher mit dem Team der Polizeihundestaffel.


Das Training ist ganz schön aufregend, wie Stephanie Hübscher und Fotograf Michael Waits (Technischer Leiter im Main-Tauber-Kreis) befinden.