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30.09.2016

Zusammenhalt und Verlässlichkeit

Martina Kraemer feierte ihr 25. Dienstjubiläum


Für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum beim Schwesternverbandes wurde diese Tage Martina Kraemer geehrt.  Seit drei Jahren ist sie Einrichtungsleiterin der Pflegeeinrichtung „Haus Nimstal“ in Schönecken. Eigentlich wollte sie nur vorrübergehend im Altenheim arbeiten, wie sie erzählt. Dass daraus ein viertel Jahrhundert wird, hatte sie damals, im Sommer 1991, als sie ihren Dienst beim Schwesternverband im Bitburger „Eifelhaus“ antrat, nicht gedacht.

Ihre Ausbildung absolvierte Martina Kraemer im Bitburger Krankenhaus als Krankenschwester. Nachdem sie das Examen erfolgreich bestanden und erste Berufserfahrung gesammelt hatte, widmete sie sich ein paar Jahre der Erziehung ihres Sohnes. Vor 25 Jahren entschied sie sich nach der „Babypause“ in einer Pflegeeinrichtung für Senioren wieder Fuß zu fassen. „Ich hatte schon im Krankenhaus auf der Inneren viel Kontakt zu älteren Menschen und habe gemerkt, dass mir die Arbeit mit Senioren liegt und mir Freude bereitet“, erinnert sich Kraemer. Nach einer kurzen Umstellungsphase hatte sie sich schnell an die neue Arbeit im „Eifelhaus“ gewöhnt. „Es gefiel mir besser als im Krankenhaus, weil ich hier mehr Kontakt zu den Bewohnern hatte, sie besser kennenlernen konnte, weil sie ja über längere Zeit bei uns leben.“  Ab 1999 bildete sich Martina Kraemer berufsbegleitend fort: „Das ‚Eifelhaus‘ hab ich erst als Krankenschwester und dann als  Wohnbereichsleitung von oben bis unten durchlaufen“, lacht sie.  Von 2006 bis 2008 absolvierte sie die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung, die sie dann auch im „Eifelhaus“ inne hatte, und 2011 machte sie ihren Abschluss zur Einrichtungsleitung. 2013 ergriff sie dann die Chance und bewarb sich als Einrichtungsleiterin für das „Haus Nimstal“, das der Schwesternverband 2012 neu eröffnet hatte. Der Träger wusste was er an der langjährigen Mitarbeiterin hatte und sprach den Posten Martina  Kraemer zu. Im „Haus Nimstal“ fühlt sie sich sehr wohl, das Haus ist gut ausgelastet und beliebt: „Ich bin sehr froh hier, es ist klein, familiär, übersichtlich, mit guten Kontakten in die Gemeinde.“ Abschalten kann sie in ihrer Freizeit am besten bei der Gartenarbeit oder Spaziergängen in der Natur.

Was sich in den 25 Berufsjahren geändert hat, sieht sie positiv. War früher Muskelkraft gefragt, wodurch viele in der Branche heute an Rückenproblemen leiden, gäbe es heute viele Hilfsmittel, die einfaches rückendschonendes Arbeiten zulassen und die Arbeit erleichtern. Die Freude am Beruf hat sie bis heute nicht verloren: „Ich wüsste nicht was mir an meinem Beruf nicht gefällt, den erheblichen Dokumentationsaufwand könnte ich nennen, aber sonst arbeite ich nach wie vor gerne.“ Was ihre Arbeit aber eigentlich ausmacht, kann sie ebenso konkret benennen: „Es ist einfach schön im Team zu arbeiten, gut zu wissen, dass man sich aufeinander verlassen kann, zusammenhält und auch schwierige Situationen gemeinsam übersteht.“ Das gelte nicht nur für die Zusammenarbeit im „Haus Nimstal“, sondern für den gesamten Pflegeverbund Eifel, wie sie hinzufügt.  



Martina Kraemer (4.v.r.) arbeitet seit 25 Jahren beim Schwesternverband. Hier sieht man Sie mit Ihren Leitungskolleginnen und Kollegen sowie dem Vorstand des Schwesternverbandes.