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31.08.2012

"Haus Marienhöhe" offiziell eröffnet

Dahlemer Senioren können in ihrer Heimat alt werden


Seit über einem Monat ist das „Haus Marienhöhe“ in Dahlem geöffnet und bietet pflegebedürftigen Senioren der Gemeinde und Umgebung ein neues Zuhause. Jetzt wurde die offizielle Eröffnung gefeiert und das Haus erhielt auch von geistlicher Seite seinen Segen.

Viele Besucher waren gekommen, um das „Haus Marienhöhe“ an seiner
Eröffnungsfeier kennenzulernen und beste Wünsche zu überbringen. Die Redner,
Johannes Manns als Einrichtungsleiter, Paul Dörr, Vorsitzender des Aufsichtsrates
des Schwesternverbandes, Vorstandsvorsitzender Thomas Dane und
Bürgermeister Reinhold Müller, freuten sich, „eine Versorgungslücke“ in Dahlem
geschlossen zu haben. Gleich zu Beginn erteilten Pastor Zuska und Pfarrer Cäsar
dem Haus den geistlichen Segen. „Wir haben alles richtig gemacht“, sagte
Einrichtungsleiter Johannes Manns stolz. Als „zukunftsweisend“ sei die moderne
Einrichtung der Altenhilfe anzusehen, die von der saarländischen Vitabau GmbH
Dr. Peter Schorr und Architekt Armin Lauck gestaltet wurde. Das
zweieinhalbgeschossige Haus mit 56 Einzelzimmern passt sich in seiner
Architektur optimal in das Neubaugebiet Markusstraße ein. Jeweils 14
Einzelzimmer mit eigenem Bad und ein Wohn-Speisebereich werden zu vier
kleinen Wohngruppen zusammengefasst. Eine familienähnliche Situation mit
interessanten Rückzugsmöglichkeiten wird so geschaffen, die die Bewohner
möglichst an Zuhause erinnern soll. Deshalb sieht das Hauskonzept auch vor, die Bewohner nach Möglichkeit und Interessen in die täglichen Arbeiten mit
einzubeziehen; zum Beispiel beim Kochen.

Wichtig sei es nun, wie Thomas Dane betont, „dem Haus eine Seele
einzuhauchen.“ Dies ist die Aufgabe der Pflegedienstleitung Karla Müller, die
selbst in Dahlem wohnt und nun auch in Dahlem arbeiten kann. Sie will eine
Vernetzung zwischen den Bürgern und den Hausbewohnern herstellen, sodass
alte Bekanntschaften nicht abreißen. Dies ist schon zur Eröffnung gelungen, denn
viele Bürger waren vor Ort: der Kinderchor und der Männergesangsverein, die
beide die Feier mitgestalteten, Vertreter der Grundschule, deren Kinder eine
Bilderausstellung vorbereitet hatten sowie Nachbarn aus dem Neubaugebiet.
Besonderen Dank erhielt von allen Seiten Josef Schweinheim, der „wie besessen von der Idee war, die Einrichtung bei uns zu etablieren“, wie Bürgermeister
Müller scherzend formulierte. Schweinheim war von Beginn der Planungen an mit
dem Projekt beschäftigt und unterstützte den Schwesternverband in allen
Belangen. Ein Dank für seine Unterstützung ging ebenso an Herrn Berhorst , der leider nicht bei der Feier teilnehmen konnte.

Das "Haus Marinhöhe" ist die dritte Einrichtung der Altenhilfe des Schwesternverbandes in der Eifel und das erste Angebot in Nordrhein-Westfalen. Damit weitet der Schwesternverband sein Wirkungsgebiet auf ein fünftes Bundesland aus.

Mitterweile leben bereits 13 Bewohner im "Haus Marienhöhe", weitere Zimmer sind reserviert. Noch besteht aber eine gute Wahlmöglichkeit für das Wunschzimmer. Wer sich für einen Platz interessiert kann im Internet den Zimmerplan einsehen unter www.eifel.schwesternverband.de oder sich direkt an die Einrichtung wenden unter Telefon (02447) 917960.



Die Kinder der Grundschule Dahlem hatten im Vorfeld Bilder gemalt, die bei der Eröffnungsfeier im Haus ausgestellt wurden. Bei einem Rundgang durch die Einrichtung blieben viele Besucher vor den kleinen Kunstwerken stehen, die zum Beispiel die Marienlegende, von der das Haus seinen Namen hat, zum Thema hatten.