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Ruheinsel für Mitarbeiter - Beate Kneip ist Achtsamkeitstrainerin

Beate Kneip arbeitet als Verwaltungsangestellte im „Haus Prümtal“ in Bettingen. Seit 2013 ist sie nebenberuflich auch als Achtsamkeitstrainerin für Meditation und Stressbewältigung tätig. Diese Fähigkeiten seiner Mitarbeiterin wollte auch der Schwesternverband, Träger von sechs stationären Pflegeeinrichtungen in der Eifel, nutzen. So wird seit rund eineinhalb Jahren in der Eifel im Rahmen einer  betrieblichen Gesundheitsvorsorge eine „Ruheinsel“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Einrichtungen angeboten.

Einmal in der Woche – mittwochabends – treffen sich alle Ruhesuchenden mit Gymnastikmatte, bequemer Kleidung und einer kuscheligen Decke im Multifunktionsraum des „Eifelhauses“ in Bitburg. Zur Ruhe kommen, gelassener werden und lernen, mit den Anforderungen des Alltags besser umzugehen, sei das Ziel der einstündigen Sitzungen. Jede „Ruheinsel“ beginnt mit kurzen Themeneinheiten aus den Bereichen der Achtsamkeit und Stressbewältigung, die zum Nachdenken und Innehalten einladen. Kneip erklärt: „Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein, den gegenwärtigen Augenblick bewusst wahrzunehmen, ohne das Erlebte zu bewerten oder zu verurteilen. Gerade Pflegekräfte nehmen die Ereignisse des Tages oft mit nach Hause, bei mir lernen sie, auch in schwierigen Zeiten gut für sich zu sorgen.“  Mit verschiedenen Übungen erhalten die Teilnehmer vielfältige Anregungen, wie sie Stress und Belastungen im Alltag wie im Beruf wirksamer begegnen können. Eine gesündere Lebensweise, Zufriedenheit und Wohlbefinden sei das Resultat. Bewegungseinheiten aus dem ZENbo Balance Training, Kneip hat auch darin einen Trainerschein vorzuweisen, bilden den zweiten Teil der wöchentlichen Treffen. Die Übungen sollen das Körperbewusstsein schulen sowie neue Energie für Körper, Geist und Seele schenken. Abschließend nimmt Beate Kneip die Teilnehmer noch für einige Minuten mit auf eine entspannende Fantasiereise, die alle noch einmal richtig genießen können.
„Wir sind froh, dass wir eine Mitarbeiterin haben, die uns solch ein Angebot machen kann“, sagt Nicole Grundhöfer, Leiterin des Pflegeverbundes Eifel, zu dem sechs stationäre Einrichtungen für Senioren gehören. „Unsere Arbeit ist gerade emotional und psychisch oft anstrengend. Ein entsprechender Ausgleich tut nicht nur in dem Moment gut, sondern ist eine gute Vorsorge in die Zukunft.“